Forschende
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Paul Gellert forscht am Einstein Center for Population Diversity zu den Folgen wachsender Bevölkerungsvielfalt für soziale Ungleichheit und Gesundheitsdisparitäten.
Daniel Töpper erforscht die Geschichte von Wissen, Verwaltung und Subjektbildung im Schulsystem, mit aktuellem Fokus auf historisch-vergleichende Lehrplananalyse zwischen DDR und BRD (1945–1990).
Prof. Tippelskirch erforscht aus kultur- und wissenschaftshistorischer Perspektive Praktiken und kulturelle Codierungen des weiblichen Rückzugs — also Phänomene wie innere Emigration, freiwillige Isolation oder bewusste Abwesenheit von Frauen in Zeiten sozialer, politischer oder künstlerischer Umbruch.
Dr. Sigrid Schmitz erforscht die Verschränkung von Geschlechterperspektiven mit Natur- und Technikwissenschaften — insbesondere wie Geschlecht und Geschlechtervielfalt in der wissenschaftlichen Wissensproduktion (z.
Prof. Palm erforscht, wie Geschlecht und Geschlechtervielfalt in der quantitativen Gesundheits- und Umweltforschung systematisch berücksichtigt werden können.
Simon Schmiederer leitet derzeit zwei DFG-geförderte Fachinformationsdienste: einen für Geschlechterforschung (seit 2025) und einen für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung (seit 2024).
Prof. Sluhovsky erforscht die Geschichte von Jüdinnen und Juden in der homosexuellen Kultur und Emanzipationsbewegung der Weimarer Republik sowie deren Beitrag zum schwul-lesbischen Leben in Israel/Palästina nach 1933.
Tarik Abou-Chadi erforscht die Neuausrichtung europäischer Parteien und ihrer Wählerbasis in den letzten drei Jahrzehnten.
Prof. Kindinger erforscht die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung von Körperlichkeit, insbesondere die Darstellung und Stigmatisierung von dicken Körpern in Medien, Populärkultur und öffentlichen Diskursen.
Dr. Ursula Fuhrich-Grubert forscht im Bereich Philosophie des Geistes und arbeitet an der Etablierung und Ausgestaltung dieses Forschungsfeldes an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Dr. Mattia Zangari erforscht die Verehrung des Jesuskindes in mittelalterlichen Traditionen weiblicher Religiosität.
Dr. Aline Oloff forscht zur Geschichte und Gegenwart von Geschlechterforschung als wissenschaftliche Infrastruktur und zur feministischen Wissensproduktion, insbesondere mit Fokus auf postkoloniale Perspektiven und Dekolonisierungsprozesse.
Dr. Stefanie Alisch erforscht Soundsysteme als internationale musikalische Aufführungskonfiguration und untersucht dabei, wie Wissensproduktion und Geschlechterdarstellungen in dieser Praxis miteinander verflochten sind.
Prof. Dr. Judith Becker erforscht die Kulturgeschichte und Religionsgeschichte Europas und Asiens vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, mit aktuellem Fokus auf die Geschichte der ökumenischen Bewegung und internationalen christlichen Netzwerke im 19. und 20. Jahrhundert sowie auf koloniale Missionsgeschichte und Geschlechterbeziehungen in Missionskontext.
Prof. Nagornaia erforscht die Geschichte von Geschlechterordnungen, Subjektivitäten und transnationalen Verflechtungen im Spätsozialismus und Ostblock, mit aktuellem Fokus auf Frauenagency in Transiträumen.
Jenny Haase-Knöpfle erforscht Praktiken und kulturelle Codierungen des weiblichen Rückzugs in Zeiten gesellschaftlicher Umbruch — also wie Frauen sich in Phasen politischer, religiöser oder künstlerischer Turbulenzen bewusst zurückgezogen, isoliert oder in „innere Emigration" begeben haben.
Prof. Dr. Katja Triebe erforscht Narrative weiblicher Selbstbestimmung in Gesprächsinszenierungen europäischer Autorinnen der Frühen Neuzeit.
Dr. Ambrasat erforscht die Karrieren und Arbeitsbedingungen von Wissenschaftlern und Hochschulabsolventen in Deutschland, insbesondere wie soziale Beziehungen, Beschäftigungssicherheit und Zufriedenheit ihre berufliche Entwicklung beeinflussen.
Katja Brunner leitet ein Gründungsprojekt im Rahmen des EXIST-Programms (Existenzgründungen aus der Wissenschaft), das sich mit Unternehmertum von Frauen befasst.
Dr. Prof. Beatrice Trinca erforscht Praktiken und kulturelle Codierungen des weiblichen Rückzugs in Zeiten sozialer, politischer oder künstlerischer Umbruch — etwa Isolation, innere Emigration oder bewusste Abkehr von der Öffentlichkeit.
Prof. Radbruch erforscht, wie Entscheidungsprozesse in Arbeitsmarkt- und Bildungskontexten funktionieren — insbesondere wie Bewertungen entstehen, welche Rolle Aufmerksamkeit und Selbstauswahl spielen, und wie äußere Einflüsse (wie die Reihenfolge von Kandidaten oder Aufgabenzuordnung) die Leistung und Motivation von Menschen beeinflussen.
Prof. Goel erforscht die Verflechtungen von Migration, Care-Arbeit und Geschlecht aus transdisziplinärer, intersektionaler Perspektive.
Dr. Nursan Celik erforscht Skandale und ästhetische Ambiguitätstoleranz in der deutschsprachigen Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts.