Forschende
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Ph.
Dr. Joanna Bialek erforscht die Grammatik des Alttibetischen (7.–10.
Dr. Mareike Wulff dokumentiert stark vom Aussterben bedrohte Sprachen und traditionelle Handwerkspraktiken in Bhutan, insbesondere Lhokpu und Black Mountain Monpa sowie die damit verbundene Naturfasergarnerzeugung.
Anke Weber arbeitet an der Aufarbeitung und Rekonstruktion des Grabes von Ramses III.
Dr. Matthias Recke erforscht die politische und territoriale Struktur autonomer Königreiche auf Zypern im 1. Jahrtausend v.
Dr. Karen Dempsey erforscht die sensorische Wahrnehmung und materielle Beziehung des mittelalterlichen Menschen zu Objekten.
Ines Garlisch erforscht die Regesta Imperii, eine systematische Sammlung von Quellen zur mittelalterlichen Reichsgeschichte.
Dr. Cornelia Kleinitz erforscht archäologisches Kulturerbe in Afrika mit Schwerpunkt auf Dokumentation, Erhaltung und gemeinschaftliche Nutzung unter schwierigen Bedingungen — insbesondere in Konfliktregionen und im Kontext kolonialer Geschichte.
Dr. Stefan Röhrs erforscht mittelalterliche Wandmalereien des frühen 15. Jahrhunderts in Mittelosteuropa (Slowenien, Kroatien, Österreich, Ungarn, Slowakei) durch vergleichende materielle und technische Analyse.
PD Dr. Agnes Henning erforscht antike Siedlungen und Nekropolen im Mittelmeerraum, insbesondere in Italien und Kleinasien, durch systematische archäologische Feldforschung und geophysikalische Vermessung.
Yannis Hadjinicolaou erforscht Synagonismus in den Bildenden Künsten — die Frage, wie künstlerische Werke und Praktiken in Konkurrenz, Dialog oder Spannung zueinander stehen.
Dr. Anette Hoffmann erforscht historische Tonaufnahmen als Quellen für die Geschichtsschreibung der Kolonialzeit.
Prof. Wernli erforscht derzeit die Literatur und das Werk der Schriftstellerin Sophie Tieck aus dem 19. Jahrhundert.
Dr. Jasperse erforscht die sensorischen Erfahrungen und Wahrnehmungen von Menschen im Mittelalter — insbesondere wie sie über alltägliche Objekte und materielle Dinge mit ihrer Welt in Beziehung standen.
Larissa Förster erforscht die Provenienz ethnologischer Sammlungen aus der Kolonialzeit, insbesondere deren Herkunftsgeschichte, Erwerbungskontexte und die Frage der Restitution.
Prof. Mengel erforscht die Musikgeschichte der sogenannten Zweiten Welt — insbesondere wie Lateinamerika und Ostdeutschland während des Sozialismus Musik schufen, tauschten und nutzten.
Claudia Prinz leitet gemeinsam mit Prof. Dr. Torsten Hiltmann das DFG-Konsortium NFDI4Memory (2023–2028), das eine nationale Forschungsdateninfrastruktur für historisch arbeitende Geisteswissenschaften aufbaut.
Dr. Thomas Poiss forscht zur Kulturgeschichte der Antike, insbesondere zu August Boeckh als Gelehrter und Wissenschaftsorganisator.
Dr. Diego Alonso erforscht die Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts mit Fokus auf den Komponisten Hanns Eisler und dessen Rolle in der Kulturlandschaft der Spanischen Republik (1931–1939).
Dr. Sabina Brevaglieri erforscht die Verflechtung von materiellen Objekten, religiöser Bedeutung und Agency in historischen Kontexten — schwerpunktmäßig in Italien, auf der Iberischen Halbinsel und im Heiligen Land.
Dr. Juliane Pöche erforscht die Musikgeschichte des 17. Jahrhunderts mit Fokus auf die digitale Edition und Aufführungspraxis des Generalbasses.
Prof. Kim erforscht die Zeitstrukturierung durch Musik und in der Musik – wie Musik Zeit organisiert und wie Menschen Zeit durch musikalische Strukturen wahrnehmen und verstehen.
Roberto Enrique Herrera Miranda dokumentiert gefährdete indigene Sprachen, insbesondere das Bribri in Costa Rica, durch systematische Feldforschung mit Video- und Audioaufnahmen in naturalistischen Kontexten.
Dr. Katja Müller-Helle forscht zur Geschichte und Theorie des technischen Bildes — also wie Bilder durch Technologie entstehen, vermittelt und interpretiert werden.