Forschende
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Prof. Bredekamp erforscht die Geschichte von Kunstkammern und Museen als Orte der Wissensproduktion und -vermittlung, insbesondere die Berliner Kunstkammer als Ursprung der modernen Museumslandschaft.
Roland Berbig erforscht die Literaturgeschichte und Kulturgeschichte des deutschsprachigen Raums, insbesondere die DDR-Literatur und die rumäniendeutsche Literaturlandschaft.
Prof. Schmid erforscht die Archäologie und Stadtentwicklung antiker Kulturen im Mittelmeerraum und Nahen Osten, mit aktuellem Fokus auf die urbane Entwicklung von Petra (Jordanien) von hellenistischer bis byzantinischer Zeit sowie auf eisenzeitliche Stadtstrukturen auf Zypern.
Prof. Witte erforscht die Textgeschichte und Interpretation alttestamentlicher Schriften, insbesondere der Psalmen und des Hiobbuches, in ihren griechischen, hebräischen und aramäischen Überlieferungsformen.
Prof. Petras erforscht die Infrastruktur und Governance von Forschungsdaten sowie deren Erschließung durch digitale Methoden.
Prof. Nesselrath erforscht die Wissenschaftsgeschichte der Antike und ihrer Rezeption in der Frühen Neuzeit, mit aktuellem Fokus auf zwei große Projekte: Erstens die digitale Erschließung von Jacopo Stradas "Magnum ac Novum Opus", einem 36-bändigen handschriftlichen Münzcorpus des 16. Jahrhunderts, das die antike Numismatik systematisch dokumentiert.
Prof. Helmrath forscht zur Quellenedition und Lebensgeschichte des Nikolaus von Kues, eines bedeutenden Philosophen und Kirchenpolitikers des Spätmittelalters.
Prof. Stollberg erforscht die Musikgeschichte vom 17. bis 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt auf Opernkultur, Werkgenese und historische Aufführungspraxis.
Sharon Macdonald erforscht, wie Museen und Kulturerbe-Institutionen mit gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart umgehen – insbesondere mit Fragen von Dekolonialisierung, Populismus, Migration und Diversität.
Charlotte Klonk erforscht die Geschichte und Theorie visueller Repräsentation sowie die kulturelle Bedeutung von Bildern und Objekten.
Prof. Greifeneder erforscht, wie Nutzer mit digitalen Informationssystemen und Kulturbeständen umgehen — von Handschriftenportalen bis zu Bibliotheken.
Prof. Hiltmann erforscht derzeit, wie künstliche Intelligenz und digitale Methoden für die Geschichtswissenschaft nutzbar gemacht werden können — mit Fokus auf verlässliche, quellengestützte Systeme.
Prof. Degkwitz arbeitet an der Weiterentwicklung von Goobi.Production, einer quelloffenen Digitalisierungssoftware für Workflowmanagement in Archiven und Gedächtnisinstitutionen.
Prof. Mann erforscht die Verflechtungsgeschichte zwischen deutschsprachigen Regionen und dem indischen Subkontinent vom 17. bis 20. Jahrhundert, mit Fokus auf bislang unerschlossene Quellenbestände in deutschen Archiven.
Prof. Sabrow erforscht die Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts mit Fokus auf Gedächtniskultur und Digitalisierung von historischen Quellen.
Prof. Marek forscht zur Kunstgeschichte Osteuropas und zur Gedächtniskultur in Mittel- und Osteuropa.
Dr. Oliver Zauzig leitet derzeit Forschungsprojekte zur Infrastruktur und Datenerschließung wissenschaftlicher Hochschulsammlungen.
Dr. Axel Gering erforscht die Baugeschichte und Nutzung des römischen Hafenstädtchen Ostia durch systematische Ausgrabungen und digitale Dokumentation.
Wolfgang Hock erforscht die Sprachgeschichte baltischer und keltischer Sprachen durch die systematische Analyse historischer Textquellen.
Sarah Elena Link leitet derzeit den Aufbau eines Datenkompetenzentrums für wissenschaftliche Hochschulsammlungen (SODa) und koordiniert ein internationales Lehr-Projekt zur objektgestützten Lehre.
PD Dr. de la Durantaye erforscht die rechtlichen und normativen Rahmenbedingungen der Digitalisierung von Kulturgütern in Archiven, Bibliotheken und Museen.
Prof. Filipponio forscht zu europäischen Kulturräumen, insbesondere zu Geschichte, Politik und Literatur Osteuropas (Republik Moldau) sowie zu Fragen von Autorschaft und Legitimation weiblichen Schreibens in der Frühen Neuzeit.
Prof. Müller erforscht die Wissenschaftsgeschichte und Epistemologie von Licht, Farbe und optischen Phänomenen, insbesondere durch die Linse historischer Debatten zwischen Newton und Goethe sowie durch photochemische Experimente.
Prof. Dr. Eva Ehninger erforscht die Geschichte und Theorie der Fotografie sowie transregionale Prozesse der künstlerischen Aneignung und Transformation vom späten 18. Jahrhundert bis heute.