Forschende
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Prof. Eissenhauer erforscht die Geschichte der Berliner Kunstkammer als frühneuzeitliche Wissenseinrichtung — ihre Rolle als Observatorium, Laboratorium und Kommunikationsraum für Naturwissen und Kunst.
Dr. Degelmann erforscht die Entstehung und Verbreitung von Falschinformationen und alternativen Fakten in der Öffentlichkeit — ein Phänomen, das heute unter dem Begriff «Postfaktizität» diskutiert wird.
Dr. Marcks-Jacobs erforscht die materielle Kultur der Antike und ihre Nachwirkung in nachantiker Zeit, insbesondere wie antike Kunstwerke, Skulpturen und Bauteile in späteren Epochen wiederverwendet, umgedeutet und in neue kulturelle Kontexte eingebunden wurden.
Rosa Cordillera Castillo forscht zur Dekolonialisierung von Wissensproduktion und akademischen Strukturen, mit Fokus auf die Etablierung und Stärkung von Philippine Studies an der Humboldt-Universität.
Daniel Töpper erforscht die Geschichte von Wissen, Verwaltung und Subjektbildung im Schulsystem, mit aktuellem Fokus auf historisch-vergleichende Lehrplananalyse zwischen DDR und BRD (1945–1990).
Felix Sattler forscht zu Ausstellungen als Wissenspraktiken und kulturelle Artefakte, insbesondere zu Fragen von Repräsentation, Materialität und historischer Deutung.
PD Dr. Lars Zeige erforscht die Entstehung und Veränderung von Sprachregistern im Germanischen, insbesondere wie sich Sprache in unterschiedlichen situativen Kontexten verändert hat und verändert.
Dr. Marit Bergner erschließt und digitalisiert die Korrespondenz des Naturphilosophen Henrik Steffens (1773–1845) systematisch.
PD Dr. Chiara Thumiger erforscht die Physiologie und kulturelle Bedeutung des menschlichen Körpers in der griechisch-römischen Antike, insbesondere die Rolle innerer Organe in medizinischen und literarischen Texten.
Prof. Mareis erforscht die historischen, theoretischen und methodologischen Grundlagen von Design als Wissenskultur und untersucht, wie Design und Wissenschaft als dynamische, sich gegenseitig beeinflussende Felder miteinander interagieren.
Dr. Giulia Ecca erforscht deontologische Kodizes für Ärzte aus der Antike — also die ethischen und beruflichen Normen, die das ärztliche Handeln in der antiken Welt regelten.
Prof. Stock erforscht die Verschränkung von Behinderung, Medien und Digitalisierung mit Schwerpunkt auf Wahrnehmung, Technologie und Zugang.
Christian Stöger erforscht die Geschichte der Heilpädagogik und Inklusion anhand des pädagogischen Experiments der Levana (1856–1866), einer Erziehungsanstalt, die Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam unterrichtete.
Meike Röhrig erforscht die Redaktion und Überlieferungsgeschichte der Ägyptenworte im Buch Ezechiel (Kapitel 29–32).
Dr. Harald Salomon erforscht die transnationale Geschichte von Public Health am Beispiel des japanischen Arztes und Schriftstellers Mori Ôgai.
PD Dr. Oliver Overwien erforscht die Überlieferungs- und Wirkungsgeschichte antiker medizinischer Texte, insbesondere von Galen und Hippokrates, über mehrere Sprachräume und Jahrhunderte hinweg.
Prof. Schlieben erforscht die Kulturgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit, mit aktuellem Fokus auf Wissensproduktion, Prophetie und religiöse Kritik in frühmittelalterlichen und hochmittelalterlichen Gesellschaften.
Dr. Aline Oloff forscht zur Geschichte und Gegenwart von Geschlechterforschung als wissenschaftliche Infrastruktur und zur feministischen Wissensproduktion, insbesondere mit Fokus auf postkoloniale Perspektiven und Dekolonisierungsprozesse.
Annette Mehlhorn erforscht, wie indigenes Wissen und andere historisch marginalisierte Wissensformen in akademischen Kontexten behandelt und integriert werden.
Dr. Sophie Ledebur erforscht die Wissensgeschichte statistischer Erfassung, insbesondere die Entstehung und Funktionsweise der Dunkelziffer im 19. Jahrhundert – also jener Phänomene, die sich dem offiziellen Wissen entziehen, aber dennoch als real angenommen werden.
Tullio Viola erforscht die Philosophiegeschichte von Charles S.
Dr. Anna Izdebska erforscht die Rezeptionsgeschichte der antiken griechischen Philosophie in der Spätantike sowie im griechischen und arabischen Mittelalter.
Dr. Thomas Poiss forscht zur Kulturgeschichte der Antike, insbesondere zu August Boeckh als Gelehrter und Wissenschaftsorganisator.
Prof. Rösli erforscht die Literatur- und Kulturgeschichte des Mittelalters, insbesondere altnordischer Texte und Handschriften.