Forschende
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Dr. Scholze-Irrlitz erforscht die Wissenschaftsgeschichte der Ethnologie in der DDR und untersucht dabei systematisch, wie wissenschaftliche Forschung unter den Bedingungen eines sozialistischen Staates geprägt wurde — durch zentrale Planung, akademische Traditionen und internationale Verflechtungen.
Prof. Conrad erforscht gegenwärtig die Infragestellung und Transformation des liberalen Skripts — also jener Ideen und institutionellen Strukturen, auf denen moderne demokratische Gesellschaften auf Basis individueller Selbstbestimmung aufbauen.
Dr. Karin Aleksander arbeitet an der Digitalisierung und wissenschaftlichen Erschließung von Frauenarchiven, insbesondere des Digitalen Deutschen Frauenarchivs (DDF).
Prof. Waldhoff erforscht aktuell Fragen des öffentlichen Rechts mit Fokus auf die Steuerung von Verwaltungshandeln und öffentlichen Institutionen.
PD Dr. Waligorska-Huhle erforscht die Nachgeschichte von Raub und Enteignung während des Holocaust, insbesondere das Schicksal geplünderter persönlicher Gegenstände von Jüdinnen und Juden und deren Bedeutung für Erinnerungsprozesse.
Dr. Doumbia erforscht die Arbeits- und Beschäftigungsgeschichte Westafrikas, insbesondere in Ghana, Mali und der Côte d'Ivoire, mit Fokus auf die Schnittstellen zwischen lokalen Gemeinschaften, staatlichen Institutionen und Landverwaltung.
Dr. Degelmann erforscht die Entstehung und Verbreitung von Falschinformationen und alternativen Fakten in der Öffentlichkeit — ein Phänomen, das heute unter dem Begriff «Postfaktizität» diskutiert wird.
Dr. Guderjan erforscht aktuelle politische, soziale und kulturelle Transformationen in Großbritannien, insbesondere im Kontext des Brexits und der britisch-deutschen Beziehungen.
Prof. Hager erforscht die politischen und wirtschaftlichen Folgen historischer und gegenwärtiger Strukturveränderungen — etwa wie Eigentumsformen, wirtschaftliche Reformen oder Bevölkerungsumsiedlungen das politische Verhalten und die Partizipation von Bürgern beeinflussen.
Dr. Isensee erforscht derzeit die Schnittstellen zwischen Wissenschaftsgeschichte, Bildungsforschung und politischen Transformationsprozessen.
Dr. Matthes erforscht derzeit die Erosion demokratischer Institutionen und der Rechtsstaatlichkeit in Mittel- und Osteuropa, insbesondere in Polen und den baltischen Staaten.
Dr. Ramona Mosse erforscht, wie theatrale Performance und künstlerische Praxis durch die COVID-19-Pandemie grundlegend transformiert werden.
Dr. Jason Allen erforscht die Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts anhand des Nachlasses von F.A.
Andreas Reckwitz erforscht die strukturelle Transformation moderner Gesellschaften, insbesondere die Entstehung einer 'Gesellschaft der Singularitäten' – eine Wirtschafts- und Kulturordnung, in der das Einzigartige, Authentische und Besondere zentral werden.
Christian Möckel erforscht das Werk und die Nachlässe des Philosophen Ernst Cassirer, insbesondere dessen im Exil (1933–1945) entstandene Manuskripte und Texte.
Prof. Sluhovsky erforscht die Geschichte von Jüdinnen und Juden in der homosexuellen Kultur und Emanzipationsbewegung der Weimarer Republik sowie deren Beitrag zum schwul-lesbischen Leben in Israel/Palästina nach 1933.
Dr. Sattelmacher erforscht die Geschichte wissenschaftlicher Filme und deren Archivierung, insbesondere die umfangreiche Sammlung des früheren Instituts für den Wissenschaftlichen Film (IWF).
Christian Neumeier forscht zur Verfassungsgeschichte und zum Verfassungsrecht der Europäischen Union, mit aktuellem Schwerpunkt auf die rechtliche Durchsetzung von Fiskalregeln und Rechtsstaatlichkeit in der EU sowie auf die historische Entstehung von Kompetenzkatalogen in modernen Verfassungsordnungen.
Dr. Schäfer erforscht die Rolle von kollektivem Gedächtnis und Vergessen in demokratischen Entscheidungsprozessen unter Bedingungen sozialer Beschleunigung.
Sabine Hillebrecht erforscht die Deportation der Jüdinnen und Juden aus Ioannina während des Zweiten Weltkriegs.
Sebastian Großmann erforscht derzeit die lokalen Auswirkungen von Chinas Belt-and-Road-Initiative auf transregionale Verflechtungs- und Entkopplungsprozesse.
Dr. von Engelhardt erforscht die Wissenschaftsgeschichte schulischer Lehrfilme während des Kalten Krieges und hinterfragt dabei den Anspruch naturwissenschaftlicher Neutralität.
Prof. Thiessen erforscht die deutsche Rechtsgeschichte mit Schwerpunkt auf Kontinuitäten und Brüche in Rechtsinstitutionen und Justizverwaltung — insbesondere die Aufarbeitung der NS-Justiz nach 1945, die Transformation von DDR-Recht nach der Wiedervereinigung und die historische Entwicklung von Wirtschaftsrecht (Aktienrecht, Konzernrecht).
Dr. Bernd Kasparek erforscht die Geschichte und Gegenwart von Arbeitsmigration, insbesondere die Folgen des Anwerbestopps von 1973 in Westdeutschland.