Forschende
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Wolfgang Kaschuba erforscht urbane Kulturen, Migration und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Großstädten, mit aktuellem Fokus auf Solidaritätspraktiken in der Migrationsgesellschaft (Projekt bis 2025).
Prof. Binder erforscht gegenwärtig, wie Recht, Geschlecht und kollektive Mobilisierung in sozialen Konflikten zusammenhängen – mit Fokus auf Praktiken von Bürgerinitiativen und sozialen Bewegungen, die Rechtsnormen umschreiben, um ihre Ziele durchzusetzen.
Prof. Feindt erforscht die Transformation von Agrar- und Ernährungssystemen hin zu Nachhaltigkeit, mit aktuellem Fokus auf Politikgestaltung und Co-Design-Prozesse.
Prof. Bauhardt erforscht die Verflechtung von Geschlecht, Ökologie und Wirtschaft — insbesondere wie Geschlechterhierarchien mit der Ausbeutung natürlicher Ressourcen und unbezahlter Sorgearbeit zusammenhängen.
Prof. Gräb erforscht die Rolle religiöser Gemeinschaften — insbesondere afrikanischer unabhängiger und pfingstkirchlicher Bewegungen — als Akteure der nachhaltigen Entwicklung und sozialen Transformation.
Prof. Niewöhner erforscht gegenwärtig, wie Menschen in städtischen Räumen mit psychischen Erkrankungen, Wassermangel oder neuen Ernährungsformen leben und welche sozialen Ungleichheiten dabei entstehen — durch ethnografische Feldforschung, die Alltagserfahrungen, materielle Bedingungen und institutionelle Praktiken zusammendenkt.
Prof. Römhild erforscht gegenwärtig Migration, Grenzen und urbane Gesellschaft aus einer postmigrantischen und postkolonialen Perspektive.
Dr. Philipp Hagen Öhlmann erforscht die Rolle religiöser Gemeinschaften als Akteure der nachhaltigen Entwicklung, insbesondere in afrikanischen und nahöstlichen Kontexten.
Prof. Mithöfer erforscht derzeit Wertschöpfungsketten in Agrar- und Lebensmittelsystemen, insbesondere wie kleine Produzenten in Entwicklungsländern ihre wirtschaftliche Position verbessern und nachhaltige Produkte auf den Markt bringen können.
Stefan Wellgraf erforscht derzeit die Kontinuitäten und Neuformierungen rechter Subkulturen in Ostdeutschland seit den 1970er Jahren, mit Fokus auf Hooliganbewegungen.
Prof. Weiter forscht zu Fragen der grenzüberschreitenden Governance und Ressourcenmanagement in Konfliktregionen sowie zu ländlicher Entwicklung und Ernährungssicherheit in Subsahara-Afrika.
Prof. Mußhoff erforscht, wie Landwirtinnen und Landwirte Entscheidungen treffen – insbesondere bei der Annahme neuer Technologien, Finanzinstrumente und nachhaltiger Praktiken.
Dr. Pascal Grohmann erforscht derzeit Strategien zur Erhaltung und Förderung von Biodiversität im Kontext der Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2027 sowie nachhaltige Wertschöpfungsketten mit Fokus auf Vertrauensbildung und Transparenz.
Juliane Stiller erforscht das Informationsverhalten und die digitalen Kompetenzen von geflüchteten Menschen in Deutschland während ihrer Jobsuche und beruflichen Orientierung im Internet.
Wibke Crewett erforscht die institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen, die für einen gesellschaftlich akzeptierten Ausbau der Bioökonomie notwendig sind.
Dr. Bernd Kasparek erforscht die Geschichte und Gegenwart von Arbeitsmigration, insbesondere die Folgen des Anwerbestopps von 1973 in Westdeutschland.
Annette Mehlhorn erforscht, wie indigenes Wissen und andere historisch marginalisierte Wissensformen in akademischen Kontexten behandelt und integriert werden.
Cornelia Kühn erforscht die Gemeinwohl-Ökonomie als zivilgesellschaftliche Bewegung und untersucht, wie alternative ökonomische Modelle durch Basisorganisationen und partizipative Entscheidungsprozesse zu nachhaltiger Entwicklung beitragen können.
Dr. Jennifer Christina Kirchner forscht zur Frage, welche Forschungsthemen für Menschen mit Autismus selbst relevant und wichtig sind.
Dr. Nicolai Goritz leitet das Projekt BIOPOLISTA, das sich mit der Umsetzung von Bioökonomie-Politiken in verschiedenen Ländern befasst.
Prof. Bister erforscht gegenwärtig, wie gesellschaftliche Entscheidungsprozesse — insbesondere zu Klimapolitik und psychischer Gesundheit — durch ethnographische Feldforschung und innovative Formate wie „Realfiktion" (performative Zusammenkünfte, die zukünftige Governance antizipieren) verstanden und gestaltet werden können.
Dr. Ambrasat erforscht die Karrieren und Arbeitsbedingungen von Wissenschaftlern und Hochschulabsolventen in Deutschland, insbesondere wie soziale Beziehungen, Beschäftigungssicherheit und Zufriedenheit ihre berufliche Entwicklung beeinflussen.
Dr. Bartscherer erforscht derzeit die Reformbewegungen in der Wissenschaft selbst – insbesondere wie und von wem Veränderungen wie Open Science und Replikationspraktiken vorangetrieben werden.
Prof. Goel erforscht die Verflechtungen von Migration, Care-Arbeit und Geschlecht aus transdisziplinärer, intersektionaler Perspektive.