Forschende
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Prof. Kratsch erforscht die Komplexität von Algorithmen für schwere Rechenproblemen, insbesondere wie man solche Probleme durch intelligente Vorverarbeitung und strukturelle Eigenschaften von Graphen (wie Baumzerlegung oder Clique-Breite) effizient lösen kann.
Prof. Krause erforscht, wie Tiere in Gruppen koordiniert handeln und Entscheidungen treffen — von Fischschwärmen über Vogelschwärme bis zu menschlichen Gruppen.
Dr. König entwickelt computergestützte Modelle zur Vorhersage von Leberfunktion und Organqualität, insbesondere für Transplantationen und die Tumorbehandlung.
Prof. Ohler erforscht die Regulierung der Genexpression auf Basis von hochdimensionalen biologischen Daten, insbesondere durch maschinelles Lernen und tiefe neuronale Netze.
Prof. Krahe erforscht die Verhaltensökologie und Neurobiologie elektrischer Süßwasserfische, insbesondere wie diese Tiere unter verändernden Umweltbedingungen (Sauerstoffmangel, Temperaturstress) ihre elektrischen Signale zur Navigation und sozialen Kommunikation anpassen.
Prof. Meyerhenke erforscht die effiziente Verarbeitung und Analyse großer Netzwerk-Datenmengen auf verteilten Computersystemen.
David Bierbach erforscht das Sozialverhalten von Fischen, insbesondere wie Gruppen ihre Hierarchien aufrechterhalten und wie einzelne Tiere Führungsverhalten zeigen oder darauf reagieren.
Prof. Marxen erforscht die juristische Aufarbeitung von Unrecht in der DDR, insbesondere die strafrechtliche Verfolgung von Verbrechen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) und anderen DDR-Behörden.
Dr. Nordin erforscht Typ-Ia-Supernovae als Präzisionsinstrumente für die Kosmologie und arbeitet an ihrer Standardisierung als zuverlässige Entfernungsmesser im Universum.
Dr. David Garfield erforscht, wie regulatorische DNA-Elemente die Genexpression während der Entwicklung steuern und wie Mutationen in diesen Elementen zu neuen Körperformen oder Erkrankungen führen.
PD Dr. Lorenz Gygax erforscht, wie man das Wohlbefinden von Nutztieren (Schweine, Kühe, Fische, Pferde) und anderen Tieren objektiv messen und verbessern kann.
Prof. Richter hat sich in ihrer Forschung auf die statistische Optimierung von Feldversuchen in Landwirtschaft und Gartenbau konzentriert.
Dr. Hesse-Wilting erforscht die genetischen Grundlagen von Insulinresistenz und Adipositas anhand der Berliner Fettmaus, einem polygenen Tiermodell für metabolische Erkrankungen.
Dr. Markus Scheidgen arbeitet an der Schaffung einer FAIR-konformen Dateninfrastruktur für die Physik der kondensierten Materie und chemische Physik fester Stoffe.
Victoria Coors arbeitet an FAIRmat, einer Dateninfrastruktur für die Physik der kondensierten Materie und chemische Physik fester Stoffe.
Prof. Markett erforscht die biologischen und genetischen Grundlagen von Gehirnalterung und kognitiven Funktionen durch Integration von Neuroimaging, Genomdaten und Transkriptomik.
Dr. Schleußner erforscht die Wechselwirkungen zwischen Klimawandel, sozioökonomischen Transformationen und Anpassungsfähigkeit von Gesellschaften.
Dr. Marwa Kavelaars erforscht, wie Menschen bei der räumlichen Suche nach Ressourcen Entscheidungen treffen — insbesondere wie sie Umweltinformationen, eigene Erfahrungen und soziale Informationen von anderen gleichzeitig verarbeiten und nutzen.
Prof. Reinefeld forscht an der automatischen Optimierung von Datenanalyseworkflows für heterogene Infrastrukturen.
Dr. Grützmann erforscht die neuronalen Grundlagen von Zwangsstörungen und deren Veränderung durch Therapie.
Manfred Krocker entwickelt Sensortechnologie und digitale Systeme zur Früherkennung von Erkrankungen und Stoffwechselproblemen bei Rindern.
Prof. Issever erforscht die Ursprünge der Masse durch die Entdeckung und Analyse des di-Higgs-Prozesses und untersucht die Selbstkopplung des Higgs-Bosons — ein Kernproblem der Teilchenphysik.
Robert Daniel Parsons erforscht derzeit die Modellierung von hadronischen Wechselwirkungen — also der Prozesse, die beim Zusammenstoß von Teilchen entstehen.
Dr. Papageorgiou erforscht, wie Tiergesellschaften Machtungleichgewichte regulieren — insbesondere durch sogenannte Levelling-Verhaltensweisen, bei denen Gruppenmitglieder die Dominanz hochrangiger Individuen aktiv einschränken.