Forschende
23 Treffer mit Thema „Politische Ökonomie" in Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Philosophische Fakultät · Themen-Filter entfernen
Prof. Nützenadel erforscht die Geschichte wirtschaftlichen Handelns und der Erwartungsbildung vom 17. bis 21. Jahrhundert.
Prof. Wildt erforscht die Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts mit Fokus auf Diktaturen und illiberale Regime, insbesondere deren Gesellschaftsstrukturen und Machtverhältnisse.
Michael Burda erforscht die Dynamik von Arbeitsmärkten und ihre makroökonomischen Effekte — insbesondere wie Arbeitsmarktreformen, Flexibilisierung und technologischer Wandel (wie ICT-Einsatz) Beschäftigung, Produktivität und Arbeitslosigkeit beeinflussen.
Prof. Weizsäcker erforscht, wie Menschen und Unternehmen wirtschaftliche Entscheidungen treffen — insbesondere, wie verzerrte Erwartungen, Fairnessvorstellungen und psychologische Faktoren dabei eine Rolle spielen.
Prof. Spitz-Oener erforscht derzeit, wie Unternehmen und Arbeitsmärkte auf wirtschaftliche Schocks, Migration und technologische Veränderungen reagieren – mit Fokus auf Arbeitsplatzpolarisierung, Qualifikationsanforderungen und Lohneffekte.
Prof. Strausz erforscht derzeit die ökonomischen Mechanismen von Informationsasymmetrien und Vertragsgestaltung in digitalen Märkten, insbesondere im Kontext von Datenschutz und Verbraucherschutz.
Prof. Wolf erforscht die langfristigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wurzeln nationaler Identität und politischer Präferenzen, mit aktuellem Fokus auf die Rolle von Propaganda, Bildung und wirtschaftlicher Integration bei der Nationalstaatsbildung im 19. Jahrhundert.
Prof. Brücker erforscht die Arbeitsmarktintegration von Migranten und Geflüchteten in Deutschland und Europa, mit aktuellem Fokus auf transnationale Migrationsperspektiven.
Prof. Engelmann erforscht, wie Menschen wirtschaftliche und politische Entscheidungen treffen — insbesondere unter Unsicherheit und bei Fragen von Fairness und Umverteilung.
Stefan Wellgraf erforscht derzeit die Kontinuitäten und Neuformierungen rechter Subkulturen in Ostdeutschland seit den 1970er Jahren, mit Fokus auf Hooliganbewegungen.
Dr. Felix Römer erforscht die Geschichte wirtschaftlicher Ungleichheit im 20. und 21. Jahrhundert, insbesondere wie Wissen über Ungleichheit in Westeuropa entstanden ist und wie gesellschaftliche Akteure damit umgegangen sind.
Prof. Brüggemann erforscht die wirtschaftlichen und regulatorischen Folgen von Rechnungslegungsstandards und deren Offenlegungspflichten, insbesondere die Auswirkungen von internationalen Harmonisierungen wie IFRS auf Märkte, Investorenverhalten und Unternehmenshandeln.
Prof. Ahlfeldt erforscht die Raumwirtschaft von Städten und Unternehmen — insbesondere wie Unternehmensstandorte, Immobilienpreise und Lebensqualität räumlich verteilt sind und sich gegenseitig beeinflussen.
Dr. Lisa Matthias erforscht die Transformation des wissenschaftlichen Publikationssystems, insbesondere die Dynamiken von Open-Access-Modellen und deren Umsetzung in Institutionen.
Dr. Altenried erforscht Plattformarbeit und digitale Arbeitsmarktstrukturen, insbesondere die Bedingungen von Arbeitnehmenden auf digitalen Arbeitsplattformen in Deutschland und weltweit.
Jasper Trautsch erforscht die Kartographie und visuelle Darstellung der Welt im 20. Jahrhundert, insbesondere wie Weltkarten in Schulatlanten, auf Briefmarken, Wahlplakaten und in Nachrichtensendungen den Ost-West-Konflikt zwischen den 1860er und 1970er Jahren visualisierten und damit Wahrnehmungen von globalen Ordnungen prägten.
Prof. Middendorf erforscht die Geschichte von Finanzmärkten im 20. Jahrhundert, insbesondere wie juristische und soziale Konstrukte (sogenannte Persona ficta) die Entwicklung von Eigentumskonzepten und Anlagepraktiken geprägt haben.
Cornelia Kühn erforscht die Gemeinwohl-Ökonomie als zivilgesellschaftliche Bewegung und untersucht, wie alternative ökonomische Modelle durch Basisorganisationen und partizipative Entscheidungsprozesse zu nachhaltiger Entwicklung beitragen können.
Prof. Sardoschau erforscht die Arbeitsmarktintegration und gesellschaftliche Assimilation von Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchteten, mit aktuellem Fokus auf die Auswirkungen von lokaler Fremdenfeindlichkeit, medialer Aufmerksamkeit und Bedrohungswahrnehmung auf ihr Verhalten und ihre wirtschaftlichen Outcomes.
Prof. Maiterth erforscht die ökonomischen und verhaltenswissenschaftlichen Aspekte von Steuersystemen, insbesondere wie Steuern tatsächlich wahrgenommen und umgesetzt werden.
Dr. Bartscherer erforscht derzeit die Reformbewegungen in der Wissenschaft selbst – insbesondere wie und von wem Veränderungen wie Open Science und Replikationspraktiken vorangetrieben werden.
Prof. Vargha erforscht die Geschichte der Medizin und Gesundheitspolitik im sozialistischen Osten und deren globale Verflechtungen — ein Gebiet, das in der westlichen Geschichtsschreibung lange übersehen wurde.
Dr. Benjamin Conrad forscht zu Russlands Staatsfinanzen während der Napoleonischen Kriege (1796–1816) und untersucht dabei, wie Kriegsfinanzierung, Schuldenmanagement und Reformen die staatliche Handlungsfähigkeit einer Großmacht prägten.