Forschende
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Prof. Weltecke erforscht die Vielfalt und dezentralen Strukturen vormoderner Christentümer sowie deren transnationale Verflechtungen.
Prof. Schmiedchen erforscht die Geschichte religiöser Institutionen und Stiftungspraktiken im frühmittelalterlichen Süd- und Südostasien (5.–13.
Prof. Tuchtenhagen erforscht die Geschichte Nordeuropas und des Ostseeraums vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, mit Schwerpunkt auf Religionsgeschichte, nationale Identitätsbildung und kulturelle Minderheiten.
Prof. Lecocq erforscht die Geschichte Indiens und seiner Verflechtungen mit Deutschland vom frühen 18. bis späten 20. Jahrhundert, insbesondere durch die Analyse von Archivbeständen.
Dr. Buchmann erforscht historische Inschriften aus Nordthailand vom 16. bis 18. Jahrhundert, insbesondere in der Dhamma-Schrift und in Wandmalereien des Wat Nong Bua.
Dr. Philipp Wasserscheidt erforscht Grenzziehungen, Inklusions- und Exklusionsprozesse sowie kulturelle Multiperspektivität im Balkan und Südosteuropa, insbesondere bezüglich religiöser und ethnischer Diskurse um Muslime und Juden.
Dr. Matthias Kaup erforscht mittelalterliche Geschichtstheologie, insbesondere die Werke des Anonymus Bambergensis aus dem frühen 13. Jahrhundert.
Prof. Kurnaz erforscht die Anwendung islamischen Rechts auf moderne Herausforderungen, insbesondere auf technologische und gesellschaftliche Transformationen wie Transhumanismus und medizinische Innovationen.
Dr. Saskia Schäfer erforscht die Rolle von Religion in demokratischen Gesellschaften, mit aktuellem Fokus auf die Frage, wie religiöse Bildung zur Stärkung von Demokratie und zum Abbau von Antisemitismus und Rassismus beitragen kann.
Dr. Philipp Brandenburg erforscht die Septuaginta-Psalmen (die griechische Übersetzung der hebräischen Psalmen) in ihrem paganen kulturellen Kontext der Antike.
Prof. Wassilowsky erforscht die Geschichte der katholischen Kirche in der Frühen Neuzeit, insbesondere wie sich kirchliche Entscheidungsprozesse und Verwaltungsstrukturen vom 16. bis 18. Jahrhundert entwickelt haben.
Marie-Luise Frost erforscht die Rolle religiöser Gemeinschaften als Akteure der nachhaltigen Entwicklung und untersucht dabei die Schnittstelle zwischen kosmologischen Weltbildern und lokalen Gemeinschaftspraktiken.
Prof. Markschies erforscht die Geschichte und Gegenwart des christlich-jüdischen Verhältnisses in Europa, mit Schwerpunkt auf die Frühe Neuzeit und die Wirkungen reformatorischer Kirchen und Theologien auf dieses Verhältnis.
Prof. Dr. Jeremy Punt erforscht Religion als situiertes Wissen in sozialen Transformationsprozessen — also wie religiöse Überzeugungen und Praktiken gesellschaftliche Veränderungen prägen und umgekehrt von ihnen geprägt werden.
Meike Röhrig erforscht die Redaktion und Überlieferungsgeschichte der Ägyptenworte im Buch Ezechiel (Kapitel 29–32).
Dr. Mattia Zangari erforscht die Verehrung des Jesuskindes in mittelalterlichen Traditionen weiblicher Religiosität.
Prof. Schlieben erforscht die Kulturgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit, mit aktuellem Fokus auf Wissensproduktion, Prophetie und religiöse Kritik in frühmittelalterlichen und hochmittelalterlichen Gesellschaften.
Dr. Susanne Härtel erforscht die Geschichte jüdischer Gemeinschaften im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit, mit aktuellem Fokus auf die Entstehung rabbinischer Autorität im Osmanischen Reich um 1500.
Prof. Altmeyer erforscht die gelebte Theologie von ökumenisch engagierten Akteuren durch empirische, multiperspektivische Methoden.
Prof. Dr. Judith Becker erforscht die Kulturgeschichte und Religionsgeschichte Europas und Asiens vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, mit aktuellem Fokus auf die Geschichte der ökumenischen Bewegung und internationalen christlichen Netzwerke im 19. und 20. Jahrhundert sowie auf koloniale Missionsgeschichte und Geschlechterbeziehungen in Missionskontext.
Dr. Sabina Brevaglieri erforscht die Verflechtung von materiellen Objekten, religiöser Bedeutung und Agency in historischen Kontexten — schwerpunktmäßig in Italien, auf der Iberischen Halbinsel und im Heiligen Land.
Prof. Guthmüller erforscht derzeit die Religionsgeschichte und Kulturgeschichte Rumäniens in einem großen internationalen Verbundprojekt (2022–2027).
Prof. von Sass erforscht gegenwärtig die theologische und philosophische Bedeutung von Hoffnung, Möglichkeit und Zukunftsorientierung — insbesondere wie christlicher Glaube mit fundamentaler Zukunftsunsicherheit umgeht.