Forschende
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Prof. Helbrecht erforscht gegenwärtig, wie urbane und ländliche Räume durch die Perspektiven von Bewohnerinnen und Bewohnern – insbesondere im Kontext von Alter, Diversität und Unsicherheit – gestaltet und erlebt werden.
Prof. Muth erforscht die Bildkulturen der Antike, insbesondere wie Gewalt, Macht und urbane Räume in griechischen und römischen Bildern dargestellt wurden und wie diese Darstellungen in späteren Kulturen nachwirkten.
Prof. Schneider erforscht gegenwärtig, wie Menschen in räumlicher und sozialer Nähe zusammenleben — mit Fokus auf Architektur, Wohnen und urbane Nachbarschaft in Südasien und darüber hinaus.
Prof. Meyer erforscht derzeit die Schnittstellen zwischen Sprache, Bild und digitalen Technologien.
Charlotte Klonk erforscht die Geschichte und Theorie visueller Repräsentation sowie die kulturelle Bedeutung von Bildern und Objekten.
Prof. Bareither erforscht ethnografisch, wie digitale Technologien und Infrastrukturen in der Gegenwart Wahrheit, Authentizität und Wissen prägen — mit Fokus auf digitale Bildpraktiken in Museen und Kulturerbe-Institutionen.
Prof. Boesenberg erforscht kulturelle Repräsentationen und ihre gesellschaftliche Wirkung, insbesondere wie Populärkultur (Spielzeug, Sport, Medien) Themen wie Nachhaltigkeit, Geschlecht und soziale Ungleichheit vermittelt.
Prof. Haschemi Yekani erforscht derzeit, wie visuelle Wahrnehmung und Darstellung soziale Kategorien wie Geschlecht, Rasse und andere Differenzmerkale prägen — mit Fokus auf die Frage, wie Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit in Medien, Kunst und Alltagskultur funktionieren.
Dr. Ada Bieber erforscht Kinder- und Jugendliteratur sowie deren filmische Adaptationen unter kulturhistorischen und politischen Perspektiven.
Prof. Diana Lange erforscht die Kulturgeschichte und Wissensproduktion zu Tibet und Ostasien, mit aktuellem Schwerpunkt auf der Kartographiegeschichte und Materialität von Karten.
Prof. Christian erforscht die Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit mit Fokus auf die Wiederaneignung antiker Kunstwerke und Wissensbestände in Europa vom 15. bis 17. Jahrhundert.
Prof. Müller erforscht die visuelle Kultur des Mittelalters aus kulturgeschichtlicher Perspektive, mit aktuellem Fokus auf materielle und technische Analyse mittelalterlicher Wandmalereien sowie auf päpstliche Konzepte von Bildkultur, Objektgestaltung und Ornamentik (600–900).
Prof. Kindinger erforscht die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung von Körperlichkeit, insbesondere die Darstellung und Stigmatisierung von dicken Körpern in Medien, Populärkultur und öffentlichen Diskursen.
Jasper Trautsch erforscht die Kartographie und visuelle Darstellung der Welt im 20. Jahrhundert, insbesondere wie Weltkarten in Schulatlanten, auf Briefmarken, Wahlplakaten und in Nachrichtensendungen den Ost-West-Konflikt zwischen den 1860er und 1970er Jahren visualisierten und damit Wahrnehmungen von globalen Ordnungen prägten.
Stefano de Bosio erforscht die frühneuzeitliche Kunstbeschreibung als historische Sprachpraxis, insbesondere wie Kunstwerke im 17. und 18. Jahrhundert durch Sprache räumlich vermittelt wurden.
Barbara Wurm erforscht die Kulturgeschichte und Ästhetik von Film und visuellen Medien, mit aktuellem Fokus auf osteuropäisches und sowjetisches Kino sowie auf die Rolle von Filmkunst in politischen und sozialen Kontexten.
Dr. Salma Siddique erforscht urbane Zukunftsvorstellungen und Alltagspraktiken in südasiatischen Städten durch die Linse von Filmkultur und Zuschauerverhalten.
Dr. Margarete Pratschke erforscht die theoretischen und kulturhistorischen Grundlagen von Computer Vision und künstlichen neuronalen Netzen als Feld der digitalen Bildkultur.
Prof. Bister erforscht gegenwärtig, wie gesellschaftliche Entscheidungsprozesse — insbesondere zu Klimapolitik und psychischer Gesundheit — durch ethnographische Feldforschung und innovative Formate wie „Realfiktion" (performative Zusammenkünfte, die zukünftige Governance antizipieren) verstanden und gestaltet werden können.
Dr. Katja Müller-Helle forscht zur Geschichte und Theorie des technischen Bildes — also wie Bilder durch Technologie entstehen, vermittelt und interpretiert werden.
Dr. Irene Leser erforscht Kindheitserfahrungen und Migrationsprozesse aus der Perspektive von Kindern, mit aktuellem Fokus auf biografisches Erinnern an die DDR-Kindheit (Projekt bis 2025).