Forschende
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Prof. Markschies erforscht die Geschichte des Wissenstransfers in antiken und frühmittelalterlichen Kulturen, insbesondere wie religiöses und apokryphes Wissen durch Übersetzung zwischen Judentum und Christentum zirkulierte.
Prof. Möllers erforscht gegenwärtig die Verfassungsordnung Europas unter Bedingungen von Pluralisierung und Harmonisierungsdruck sowie die grundsätzlichen Spannungen zwischen liberalen Verfassungsidealen und ihrer praktischen Contestation.
Prof. Witte erforscht die Textgeschichte und Interpretation alttestamentlicher Schriften, insbesondere der Psalmen und des Hiobbuches, in ihren griechischen, hebräischen und aramäischen Überlieferungsformen.
Prof. Feldtkeller erforscht die Geschichte von protestantischer Mission als Prozess der transkulturellen Wissenserzeugung und -vermittlung, insbesondere im Kontext von Globalisierung und kolonialen Strukturen.
Prof. Ruffert erforscht die rechtliche Ordnung der Europäischen Union, insbesondere wie nationale und europäische Rechtsordnungen zusammenwirken und sich gegenseitig beeinflussen.
Prof. Schipper erforscht die Kulturgeschichte des antiken Mittelmeerraums und des Nahen Ostens, insbesondere die Verbindungen zwischen Ägypten, dem Levante-Raum und dem frühen Judentum in der Antike.
Prof. Schröter erforscht die Literaturgeschichte des frühen Christentums, insbesondere die Entstehung und Kanonisierung biblischer Texte sowie die Rezeption von Paulusbriefen in den ersten Jahrhunderten.
Prof. Wendebourg erforscht die Reformationsgeschichte des 16. Jahrhunderts mit Fokus auf die Verbindungen und Unterschiede zwischen der Reformation im Heiligen Römischen Reich und auf den Britischen Inseln.
Prof. Gharaibeh leitet den Aufbau und die Weiterentwicklung des Zentralinstituts für Islamische Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin (2024–2028).
Prof. Dr. Christine Gerber erforscht die frühe christliche Literatur, insbesondere die Paulusbriefe, aus kulturhistorischer und geschlechtertheoretischer Perspektive.
Prof. Waldhoff erforscht aktuell Fragen des öffentlichen Rechts mit Fokus auf die Steuerung von Verwaltungshandeln und öffentlichen Institutionen.
Dr. Philipp Brandenburg erforscht die Septuaginta-Psalmen (die griechische Übersetzung der hebräischen Psalmen) in ihrem paganen kulturellen Kontext der Antike.
Prof. Greco erforscht gegenwärtig die grundlegenden Strukturen und Theorien des Strafrechts, insbesondere die Frage nach Verantwortung, Schuld und Identität in strafrechtlichen Verfahren — etwa bei der Verfolgung von Kriegsverbrechen oder der Legitimität von Strafen.
Christian Neumeier forscht zur Verfassungsgeschichte und zum Verfassungsrecht der Europäischen Union, mit aktuellem Schwerpunkt auf die rechtliche Durchsetzung von Fiskalregeln und Rechtsstaatlichkeit in der EU sowie auf die historische Entstehung von Kompetenzkatalogen in modernen Verfassungsordnungen.
Prof. Markschies erforscht die Geschichte und Gegenwart des christlich-jüdischen Verhältnisses in Europa, mit Schwerpunkt auf die Frühe Neuzeit und die Wirkungen reformatorischer Kirchen und Theologien auf dieses Verhältnis.
Prof. Thiessen erforscht die deutsche Rechtsgeschichte mit Schwerpunkt auf Kontinuitäten und Brüche in Rechtsinstitutionen und Justizverwaltung — insbesondere die Aufarbeitung der NS-Justiz nach 1945, die Transformation von DDR-Recht nach der Wiedervereinigung und die historische Entwicklung von Wirtschaftsrecht (Aktienrecht, Konzernrecht).
Meike Röhrig erforscht die Redaktion und Überlieferungsgeschichte der Ägyptenworte im Buch Ezechiel (Kapitel 29–32).
Prof. Dr. Judith Becker erforscht die Kulturgeschichte und Religionsgeschichte Europas und Asiens vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, mit aktuellem Fokus auf die Geschichte der ökumenischen Bewegung und internationalen christlichen Netzwerke im 19. und 20. Jahrhundert sowie auf koloniale Missionsgeschichte und Geschlechterbeziehungen in Missionskontext.
Michael Alexander von Landenberg-Roberg erforscht die verfassungsrechtliche Dogmatik der Elternverantwortung in Deutschland, insbesondere die Grundrechtsinterpretation des Artikels 6 Absatz 2 Grundgesetz.
Prof. von Sass erforscht gegenwärtig die theologische und philosophische Bedeutung von Hoffnung, Möglichkeit und Zukunftsorientierung — insbesondere wie christlicher Glaube mit fundamentaler Zukunftsunsicherheit umgeht.