Forschende
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Dr. Scholze-Irrlitz erforscht die Wissenschaftsgeschichte der Ethnologie in der DDR und untersucht dabei systematisch, wie wissenschaftliche Forschung unter den Bedingungen eines sozialistischen Staates geprägt wurde — durch zentrale Planung, akademische Traditionen und internationale Verflechtungen.
PD Dr. Waligorska-Huhle erforscht die Nachgeschichte von Raub und Enteignung während des Holocaust, insbesondere das Schicksal geplünderter persönlicher Gegenstände von Jüdinnen und Juden und deren Bedeutung für Erinnerungsprozesse.
Dr. Marcks-Jacobs erforscht die materielle Kultur der Antike und ihre Nachwirkung in nachantiker Zeit, insbesondere wie antike Kunstwerke, Skulpturen und Bauteile in späteren Epochen wiederverwendet, umgedeutet und in neue kulturelle Kontexte eingebunden wurden.
Dr. Guderjan erforscht aktuelle politische, soziale und kulturelle Transformationen in Großbritannien, insbesondere im Kontext des Brexits und der britisch-deutschen Beziehungen.
Daniel Töpper erforscht die Geschichte von Wissen, Verwaltung und Subjektbildung im Schulsystem, mit aktuellem Fokus auf historisch-vergleichende Lehrplananalyse zwischen DDR und BRD (1945–1990).
Aleksandra Laski erforscht die Professionalisierung von Lehrkräften und Pädagog:innen, insbesondere durch innovative Dialogformate in der Lehrerausbildung.
Dr. Jason Allen erforscht die Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts anhand des Nachlasses von F.A.
Prof. Wassilowsky erforscht die Geschichte der katholischen Kirche in der Frühen Neuzeit, insbesondere wie sich kirchliche Entscheidungsprozesse und Verwaltungsstrukturen vom 16. bis 18. Jahrhundert entwickelt haben.
Dr. Marit Bergner erschließt und digitalisiert die Korrespondenz des Naturphilosophen Henrik Steffens (1773–1845) systematisch.
Dr. Larissa Vetters erforscht, wie sich öffentliches Recht durch Migration und gesellschaftliche Transformationen verändert.
Prof. Sluhovsky erforscht die Geschichte von Jüdinnen und Juden in der homosexuellen Kultur und Emanzipationsbewegung der Weimarer Republik sowie deren Beitrag zum schwul-lesbischen Leben in Israel/Palästina nach 1933.
Dr. Evi Heinz forscht zur Literaturgeschichte und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, mit aktuellem Fokus auf die Zirkulation von Literatur in internationalen Editionen und deren Leserschaft.
Prof. Dehrmann erforscht die Gattungsgeschichte des Epos in der Moderne und Gegenwart, insbesondere wie sich das Epos nach 1800 transformiert hat und in welchen Formen es in europäischen Literaturen weiterlebt.
Sabine Hillebrecht erforscht die Deportation der Jüdinnen und Juden aus Ioannina während des Zweiten Weltkriegs.
Sebastian Großmann erforscht derzeit die lokalen Auswirkungen von Chinas Belt-and-Road-Initiative auf transregionale Verflechtungs- und Entkopplungsprozesse.
Prof. Markschies erforscht die Geschichte und Gegenwart des christlich-jüdischen Verhältnisses in Europa, mit Schwerpunkt auf die Frühe Neuzeit und die Wirkungen reformatorischer Kirchen und Theologien auf dieses Verhältnis.
Prof. Thiessen erforscht die deutsche Rechtsgeschichte mit Schwerpunkt auf Kontinuitäten und Brüche in Rechtsinstitutionen und Justizverwaltung — insbesondere die Aufarbeitung der NS-Justiz nach 1945, die Transformation von DDR-Recht nach der Wiedervereinigung und die historische Entwicklung von Wirtschaftsrecht (Aktienrecht, Konzernrecht).
Dr. Bernd Kasparek erforscht die Geschichte und Gegenwart von Arbeitsmigration, insbesondere die Folgen des Anwerbestopps von 1973 in Westdeutschland.
Dr. Harald Salomon erforscht die transnationale Geschichte von Public Health am Beispiel des japanischen Arztes und Schriftstellers Mori Ôgai.
Ines Garlisch erforscht die Regesta Imperii, eine systematische Sammlung von Quellen zur mittelalterlichen Reichsgeschichte.
Dr. Stefan Röhrs erforscht mittelalterliche Wandmalereien des frühen 15. Jahrhunderts in Mittelosteuropa (Slowenien, Kroatien, Österreich, Ungarn, Slowakei) durch vergleichende materielle und technische Analyse.
Dr. Christian Luckscheiter erforscht die Literaturgeschichte der Grenzregion Elsaß um 1900, insbesondere die Gruppe „Das jüngste Elsaß" und ihre acht Schriftsteller.
PD Dr. Beate Althammer erforscht die historischen Spannungen zwischen Wohlfahrtsstaatlichkeit und Migration in Europa (1850–1933).
Dr. Susanne Härtel erforscht die Geschichte jüdischer Gemeinschaften im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit, mit aktuellem Fokus auf die Entstehung rabbinischer Autorität im Osmanischen Reich um 1500.