Forschende
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Dagmar Wörister erforscht derzeit die Verbindung von Biodiversitätsschutz mit sozialen Machtverhältnissen und Gerechtigkeitsfragen — konkret, wie Erkenntnisse aus sozialen Wandelbewegungen in den Naturschutz integriert werden können.
Dr. Bochmann erforscht derzeit die Materialisierung von Grenzen und Lagersystemen als globale Infrastrukturen, mit Fokus auf rechtliche Kategorisierungsprozesse und lokale Ordnungsbildung in Flüchtlingslagern und Migrationsregimen.
Dr. Alexander Struck erforscht derzeit die Qualität, Auffindbarkeit und Nachnutzbarkeit von Forschungssoftware als eigenständiges Forschungsergebnis.
Prof. Fuss erforscht Strategien zur Begrenzung der Erderwärmung durch Kohlendioxidentfernung (CDR) und analysiert dabei systematisch, welche Techniken – von Aufforstung über Bodensanierung bis zu technischen Verfahren – unter welchen Bedingungen wirtschaftlich sinnvoll und ökologisch verträglich sind.
Prof. McIntosh forscht zu Rechtsverfahren und Justizöffnung im Kontext von Todesfällen durch staatliche Gewalt, insbesondere zu Inquests (britische Untersuchungsverfahren) und deren Rolle bei der Gewährleistung von Transparenz und Gerechtigkeit.
Dr. Schendzielorz erforscht die Funktionsweise und Weiterentwicklung von Peer-Review-Verfahren in der Wissenschaft – also die Prozesse, durch die wissenschaftliche Arbeiten von Fachkolleg:innen bewertet und kontrolliert werden.
Prof. Bister erforscht gegenwärtig, wie gesellschaftliche Entscheidungsprozesse — insbesondere zu Klimapolitik und psychischer Gesundheit — durch ethnographische Feldforschung und innovative Formate wie „Realfiktion" (performative Zusammenkünfte, die zukünftige Governance antizipieren) verstanden und gestaltet werden können.
Dr. Sabine Horlitz erforscht Land als Gemeinschaftsbesitz und untersucht dabei die sozialen, rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse, die mit gemeinschaftlichen Landnutzungsformen verbunden sind.
Prof. Rohlfing-Bastian untersucht, wie Organisationsinnovationen – insbesondere die Einführung selbstorganisierter Teamarbeit – die Informationsverfügbarkeit und Transparenz in Unternehmen verändern und welche Rolle soziale Präferenzen der Mitarbeitenden dabei spielen.
PD Dr. Khalid Siddig evaluiert Investitionsprogramme im Agrarsektor und entwickelt dabei Schulungs- und Beratungsformate für Fachkräfte und politische Entscheidungsträger.
PD Dr. Thomas Woelki erforscht die politische, kirchliche und rechtliche Geschichte des späten Mittelalters, mit aktuellem Schwerpunkt auf Nikolaus von Kues als historische Figur und Quelle.
Dr. Bartscherer erforscht derzeit die Reformbewegungen in der Wissenschaft selbst – insbesondere wie und von wem Veränderungen wie Open Science und Replikationspraktiken vorangetrieben werden.
Philipp Niklot Hacker erforscht die Schnittstelle zwischen Algorithmen, Recht und Fairness: Wie maschinelles Lernen zu algorithmischer Diskriminierung und wirtschaftlicher Ausbeutung führt und wie das EU-Recht damit umgehen sollte.
Ulla Wimmer erforscht die Rolle und Entwicklung von Öffentlichen Bibliotheken im deutschen und europäischen Bibliothekssystem, insbesondere deren gesellschaftliche Funktionen, professionelle Herausforderungen und Positionierung in der Forschung und Lehre.
Dr. VanDroogenbroeck erforscht die Transformation europäischer Agrar- und Ernährungssysteme hin zu einer gerechten und kreislaufförmigen Bioökonomie.
Dr. Maria Proestou erforscht die Gestaltung und Wirksamkeit von Bioökonomie-Politiken weltweit, mit aktuellem Fokus auf deren Resilienz-Orientierung und Implementationserfolg.
Dr. Anne Krüger erforscht die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen im Wissenschaftssystem, insbesondere wie sich diese unter Druck von wachsenden Studierendenzahlen und Ressourcenexpansion verändern.
Prof. Blanck erforscht die Übergänge von jungen Menschen mit Behinderungen von der Schule in Ausbildung und Arbeitsmarkt, mit Fokus auf institutionelle Barrieren und ländervergleichende Unterschiede in Europa.
Anneke Petzsche erforscht die Politisierung des Strafverfahrens in Europa, insbesondere die missbräuchliche Nutzung von Strafprozessen für politische Zwecke.
Katja Brunner leitet ein Gründungsprojekt im Rahmen des EXIST-Programms (Existenzgründungen aus der Wissenschaft), das sich mit Unternehmertum von Frauen befasst.
Dr. Liesbet Vranken erforscht die Transformation europäischer Agrar- und Ernährungssysteme hin zu einer gerechten Bioökonomie.
Sarah Wendt erforscht derzeit die Struktur und Qualität des globalen wissenschaftlichen Publikationssystems, insbesondere unter dem Aspekt epistemischer Vielfalt und inklusiver Praktiken.
Linn Burchert erforscht die Rolle von Kunst und künstlerischen Interventionen im Kontext internationaler Klimapolitik, insbesondere bei UN-Klimakonferenzen (COPs).
Michele Gazzola entwickelt einen Index zur Messung von sprachlicher Gerechtigkeit in verschiedenen Ländern.