Forschende
340 Personen aus dem HU-FIS-Bestand in Philosophische Fakultät, Kultur-, Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät
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Prof. Dr. Michael Menzel erforscht die Reichsgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit anhand von Urkundensammlungen und Quellenbeständen (Regesta Imperii).
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Prof. Wieters erforscht die Geschichte der europäischen Integration seit dem 20. Jahrhundert, mit aktuellem Fokus auf die sozialen und wirtschaftlichen Dimensionen dieses Prozesses.
Prof. Weltecke erforscht die Vielfalt und dezentralen Strukturen vormoderner Christentümer sowie deren transnationale Verflechtungen.
Dr. Hißnauer erforscht, wie deutsche Fernsehserien — insbesondere Arzt- und Krankenhausserien — kulturelle Vorstellungen vom guten Leben vermitteln und dabei Medizin, Zeit und gesellschaftliche Vielfalt verhandeln.
Prof. Haschemi Yekani erforscht derzeit, wie visuelle Wahrnehmung und Darstellung soziale Kategorien wie Geschlecht, Rasse und andere Differenzmerkale prägen — mit Fokus auf die Frage, wie Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit in Medien, Kunst und Alltagskultur funktionieren.
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Dr. Hamid Taieb erforscht die Philosophiegeschichte der Intentionalität und der Sinnesqualitäten, mit aktuellem Fokus auf die Brentano-Schule und mittelalterliche Scholastik.
Prof. Müller erforscht die syntaktische Struktur des Deutschen und anderer Sprachen, insbesondere wie sich Syntax je nach Kontext und Register unterscheidet — also wie die gleiche Sprache in formalen versus informalen Situationen unterschiedliche grammatikalische Muster zeigt.
Stefan Wellgraf erforscht derzeit die Kontinuitäten und Neuformierungen rechter Subkulturen in Ostdeutschland seit den 1970er Jahren, mit Fokus auf Hooliganbewegungen.
Prof. Keil erforscht gegenwärtig grundlegende Fragen der praktischen Philosophie: Wie entstehen tiefe Meinungsverschiedenheiten in der Gesellschaft, und wie können Institutionen wie Universitäten verantwortungsvoll damit umgehen?
Prof. Tuchtenhagen erforscht die Geschichte Nordeuropas und des Ostseeraums vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, mit Schwerpunkt auf Religionsgeschichte, nationale Identitätsbildung und kulturelle Minderheiten.
Prof. Liu forscht zur Semantik und Pragmatik von konditionalen Sätzen (Wenn-dann-Konstruktionen) sowie zur Registervariation in der Sprache, insbesondere wie Negation und Modalität in verschiedenen sprachlichen Kontexten funktionieren.
Prof. Kilian erforscht gegenwärtig die Verschränkung von Literatur, Geschlecht und räumlich-zeitlichen Strukturen in experimentellen und autobiografischen Texten.
Dr. Felix Römer erforscht die Geschichte wirtschaftlicher Ungleichheit im 20. und 21. Jahrhundert, insbesondere wie Wissen über Ungleichheit in Westeuropa entstanden ist und wie gesellschaftliche Akteure damit umgegangen sind.
Dr. Ada Bieber erforscht Kinder- und Jugendliteratur sowie deren filmische Adaptationen unter kulturhistorischen und politischen Perspektiven.
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Martin Klepper erforscht die kulturgeschichtliche Formung von Subjektivität und Selbstverständnis in der Moderne, insbesondere durch Massenmedien und populäre Literatur des 20. Jahrhunderts.