Forschende
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Prof. Kutscher erforscht derzeit die Registervariation und asymmetrische Kommunikation im Altägyptischen sowie die multimodale Kommunikation in historischen Sprachen.
Dr. Sauermann erforscht, wie Sprecher in mehrsprachigen Gesellschaften zwischen verschiedenen Sprachregistern wählen und welche sozialen Bedeutungen damit verbunden sind.
PD Dr. Kordoni erforscht derzeit die Rolle von nicht-wörtlichen Ausdrücken (wie Idiomatik und figurative Sprache) bei der Markierung von Sprachregister im Deutschen — also wie Sprecher durch solche Ausdrücke signalisieren, in welchem formalen oder sozialen Kontext sie sich bewegen.
Prof. Dr. Aria Adli erforscht, wie sich Sprache je nach Kontext und Situation verändert — etwa in formellen versus informellen Situationen — und vergleicht diese Muster systematisch über mehrere typologisch unterschiedliche Sprachen hinweg (Deutsch, Yukatekisches Maya, Persisch, Südkurdisch, Javanisch).
Dr. Malte Belz erforscht die Phonetik und Variation des Deutschen in spontaner Rede, insbesondere wie Menschen tatsächlich sprechen — nicht wie es die Grammatik vorschreibt.
Dr. Irslinger erforscht die grammatikalischen Strukturen zur Ausdrückung von Detransitivität (Reflexivität, Reziprozität und mediale Konstruktionen) in britannischen Sprachen, mit Schwerpunkt auf das Kymrische.
Dr. Joanna Bialek erforscht die Grammatik des Alttibetischen (7.–10.
Dr. Mareike Wulff dokumentiert stark vom Aussterben bedrohte Sprachen und traditionelle Handwerkspraktiken in Bhutan, insbesondere Lhokpu und Black Mountain Monpa sowie die damit verbundene Naturfasergarnerzeugung.
Dina Serova erforscht die Sprachvariation und Registerentwicklung im Altägyptischen, insbesondere wie sich unterschiedliche Sprachregister in asymmetrischen Kommunikationssituationen (z.
Dr. Machicao y Priemer erforscht, wie Sprache Register und soziale Bedeutungen in ihrer grammatischen Struktur verankert.
Hafida Boujtita arbeitet im Projekt „Every Voice Matters" an der Skalierung von Dialektologie durch computergestützte Methoden.
Prof. Błaszczak erforscht, wie Wörter und sprachliche Strukturen in Texten nicht zufällig verteilt sind, sondern sich gegenseitig vorhersagbar machen.
Manuel Ghilarducci erforscht Unverständlichkeit und Dunkelheit in slawischen Literaturen, insbesondere in der polnischen Dichtung des 19. Jahrhunderts.
Dr. Vander Klok erforscht, wie sich Sprache je nach sozialem Kontext (Register) unterschiedlich nutzen lässt und wie diese Variation in typologisch sehr verschiedenen Sprachen funktioniert.
Dr. Henrik Schultze erforscht sprachliche Vielfalt in urbanen Räumen, insbesondere in Berlin, wo Menschen aus über 180 Ländern leben.
Dr. Merino Hernández erforscht die Variation und Struktur des Spanischen unter Berücksichtigung von Register, Soziolinguistik und Pragmatik.
Prof. Fleischer erforscht die grammatische Struktur und historische Entwicklung des Deutschen und verwandter germanischer Sprachen, mit aktuellem Fokus auf Genus-Kongruenz, Possessivpronomina und Registervariation.
Dr. Ganenkov erforscht die Grammatik seltener Sprachen, insbesondere des Chirag Dargwa (eine kaukasische Sprache).
Anna Shadrova forscht an korpuslinguistischen Methoden und Infrastrukturen für die Analyse von Sprachkontakt und grammatischen Veränderungen.
Roberto Enrique Herrera Miranda dokumentiert gefährdete indigene Sprachen, insbesondere das Bribri in Costa Rica, durch systematische Feldforschung mit Video- und Audioaufnahmen in naturalistischen Kontexten.
Michele Gazzola entwickelt einen Index zur Messung von sprachlicher Gerechtigkeit in verschiedenen Ländern.