Forschende
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PD Dr. Peter Seiler erforscht die Bildkritik und Bildkultur des europäischen Frühmittelalters (6.–9.
Prof. Stedman erforscht die Kulturgeschichte Europas vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, mit aktuellem Schwerpunkt auf die Verflechtung von Literatur, Politik und Gesellschaft in Großbritannien und Europa nach dem Ersten Weltkrieg sowie in der zeitgenössischen Krise (Austerität, Brexit).
Prof. Weltecke erforscht die Vielfalt und dezentralen Strukturen vormoderner Christentümer sowie deren transnationale Verflechtungen.
PD Dr. Julia Barbara Köhne erforscht die kulturelle und mediale Darstellung von Trauma, Gewalt und psychischen Belastungen – insbesondere in Film, Theater und historischen Dokumenten.
Prof. Schmiedchen erforscht die Geschichte religiöser Institutionen und Stiftungspraktiken im frühmittelalterlichen Süd- und Südostasien (5.–13.
Prof. Tuchtenhagen erforscht die Geschichte Nordeuropas und des Ostseeraums vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, mit Schwerpunkt auf Religionsgeschichte, nationale Identitätsbildung und kulturelle Minderheiten.
Dr. Felix Römer erforscht die Geschichte wirtschaftlicher Ungleichheit im 20. und 21. Jahrhundert, insbesondere wie Wissen über Ungleichheit in Westeuropa entstanden ist und wie gesellschaftliche Akteure damit umgegangen sind.
Dr. Ada Bieber erforscht Kinder- und Jugendliteratur sowie deren filmische Adaptationen unter kulturhistorischen und politischen Perspektiven.
Prof. Vogel forscht zur Wissenschafts- und Kulturgeschichte von Sammlungen und Museen, insbesondere zur Brandenburgisch-Preußischen Kunstkammer als historisches Wissenssystem.
Prof. Lecocq erforscht die Geschichte Indiens und seiner Verflechtungen mit Deutschland vom frühen 18. bis späten 20. Jahrhundert, insbesondere durch die Analyse von Archivbeständen.
Prof. Diana Lange erforscht die Kulturgeschichte und Wissensproduktion zu Tibet und Ostasien, mit aktuellem Schwerpunkt auf der Kartographiegeschichte und Materialität von Karten.
Martin Klepper erforscht die kulturgeschichtliche Formung von Subjektivität und Selbstverständnis in der Moderne, insbesondere durch Massenmedien und populäre Literatur des 20. Jahrhunderts.
Prof. Verbovsek erforscht die Geschichte und Archäologie des antiken Ägypten, insbesondere durch die systematische Dokumentation und Analyse von Archivbeständen und archäologischen Stätten.
PD Dr. Waligorska-Huhle erforscht die Nachgeschichte von Raub und Enteignung während des Holocaust, insbesondere das Schicksal geplünderter persönlicher Gegenstände von Jüdinnen und Juden und deren Bedeutung für Erinnerungsprozesse.
PD Dr. Beatrice Trînca erforscht produktive Kommunikationsbarrieren in der Literatur des Hoch- und Spätmittelalters — also wie Hindernisse in der Verständigung (sprachlich, kulturell, sozial) in mittelalterlichen Texten selbst zum Gestaltungsmittel werden.
Heide Barrenechea forscht an der Schnittstelle von Kulturgeschichte, Archivwissenschaft und Museologie.
Prof. Eissenhauer erforscht die Geschichte der Berliner Kunstkammer als frühneuzeitliche Wissenseinrichtung — ihre Rolle als Observatorium, Laboratorium und Kommunikationsraum für Naturwissen und Kunst.
Dr. Degelmann erforscht die Entstehung und Verbreitung von Falschinformationen und alternativen Fakten in der Öffentlichkeit — ein Phänomen, das heute unter dem Begriff «Postfaktizität» diskutiert wird.
Prof. Christian erforscht die Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit mit Fokus auf die Wiederaneignung antiker Kunstwerke und Wissensbestände in Europa vom 15. bis 17. Jahrhundert.
Dr. Marcks-Jacobs erforscht die materielle Kultur der Antike und ihre Nachwirkung in nachantiker Zeit, insbesondere wie antike Kunstwerke, Skulpturen und Bauteile in späteren Epochen wiederverwendet, umgedeutet und in neue kulturelle Kontexte eingebunden wurden.
Prof. Roth erforscht die sprachliche und textuelle Gestaltung antiker medizinischer Schriften, insbesondere des Arztes Galen.
Dr. Lumnije Jusufi erforscht Sprachkontakt und Kulturtransfer in der albanischsprachigen Region des Westbalkans, insbesondere zwischen Albanisch und Slawischen Sprachen sowie zwischen Deutsch und Albanisch.
Felix Sattler forscht zu Ausstellungen als Wissenspraktiken und kulturelle Artefakte, insbesondere zu Fragen von Repräsentation, Materialität und historischer Deutung.
Prof. Tippelskirch erforscht aus kultur- und wissenschaftshistorischer Perspektive Praktiken und kulturelle Codierungen des weiblichen Rückzugs — also Phänomene wie innere Emigration, freiwillige Isolation oder bewusste Abwesenheit von Frauen in Zeiten sozialer, politischer oder künstlerischer Umbruch.