Forschende
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Prof. Leser forscht an der automatisierten Analyse und Integration großer biomedizinischer Datenmengen, insbesondere zur Unterstützung personalisierter Krebstherapien.
Prof. Lüdeling erforscht derzeit die Struktur und Variation von Sprache durch digitale Korpora und Annotation, mit Schwerpunkt auf Registervariation, Sprachkontakt und Mehrsprachigkeit.
Prof. Jäschke erforscht derzeit, wie Computermethoden und Datenanalyse literaturwissenschaftliche Fragen beantworten können — insbesondere welche Textstellen Literaturwissenschaftler als besonders bedeutsam einstufen und wie Expert*innenwissen dabei eine Rolle spielt.
Prof. Hiltmann erforscht derzeit, wie künstliche Intelligenz und digitale Methoden für die Geschichtswissenschaft nutzbar gemacht werden können — mit Fokus auf verlässliche, quellengestützte Systeme.
Prof. Akbik erforscht derzeit die Verarbeitung und das Verständnis natürlicher Sprache durch große Sprachmodelle, mit Fokus auf mehrsprachige Systeme und deren Zuverlässigkeit.
Dr. Fritz Günther erforscht, wie Large Language Models (LLMs) und menschliche Sprachverarbeitung funktionieren — insbesondere durch psychometrische Tests zur Messung von LLM-Fähigkeiten, die Untersuchung semantischer Ähnlichkeiten in mehrsprachigen Systemen und die Analyse, wie Wortbedeutungen und Bezeichnungen entstehen und wirken.
Prof. Egg erforscht derzeit, wie Metaphern und Metonymien in verschiedenen Registern des Deutschen funktionieren – also wie nicht-wörtliche Ausdrücke je nach Kommunikationssituation (formell, literarisch, alltäglich) unterschiedlich eingesetzt werden.
Prof. Müller erforscht die syntaktische Struktur des Deutschen und anderer Sprachen, insbesondere wie sich Syntax je nach Kontext und Register unterscheidet — also wie die gleiche Sprache in formalen versus informalen Situationen unterschiedliche grammatikalische Muster zeigt.
Dr. Andrea Beyer entwickelt Infrastrukturen, um Forschende in den Geisteswissenschaften mit modernen Computermethoden zu befähigen.
Prof. Bouzouita erforscht die Variation und den Wandel von Dialekten des Spanischen, insbesondere die historische Grammatikalisierung von Tempusformen und die morphosyntaktische Struktur gesprochener Varietäten.
Prof. Schmitt erforscht die Semantik von Pluralausdrücken und Quantoren in natürlichen Sprachen, insbesondere wie Wörter wie „alle" oder „jeder" ihre Bedeutung ändern, je nachdem ob sie sich auf einzelne oder mehrere Objekte beziehen.
Thomas Krause arbeitet an Datenmanagement und statistischer Analyse im Kontext linguistischer Forschung, insbesondere in den DFG-Sonderforschungsbereichen zur Registervariabilität.
Prof. Norde erforscht die Entstehung und Veränderung von Wortbildungsmustern (Morphologie) in germanischen Sprachen über längere Zeiträume hinweg.
PD Dr. Kordoni erforscht derzeit die Rolle von nicht-wörtlichen Ausdrücken (wie Idiomatik und figurative Sprache) bei der Markierung von Sprachregister im Deutschen — also wie Sprecher durch solche Ausdrücke signalisieren, in welchem formalen oder sozialen Kontext sie sich bewegen.
Prof. Dr. Aria Adli erforscht, wie sich Sprache je nach Kontext und Situation verändert — etwa in formellen versus informellen Situationen — und vergleicht diese Muster systematisch über mehrere typologisch unterschiedliche Sprachen hinweg (Deutsch, Yukatekisches Maya, Persisch, Südkurdisch, Javanisch).
Dr. Machicao y Priemer erforscht, wie Sprache Register und soziale Bedeutungen in ihrer grammatischen Struktur verankert.
Hafida Boujtita arbeitet im Projekt „Every Voice Matters" an der Skalierung von Dialektologie durch computergestützte Methoden.
Prof. Błaszczak erforscht, wie Wörter und sprachliche Strukturen in Texten nicht zufällig verteilt sind, sondern sich gegenseitig vorhersagbar machen.
Prof. Leivada erforscht, wie sich das menschliche Gehirn und die kognitiven Fähigkeiten durch Mehrsprachigkeit verändern — insbesondere durch Messungen semantischer Ähnlichkeiten bei bilingualen Sprechern im Vergleich zu Einsprachigen.
Dr. Vander Klok erforscht, wie sich Sprache je nach sozialem Kontext (Register) unterschiedlich nutzen lässt und wie diese Variation in typologisch sehr verschiedenen Sprachen funktioniert.
Dr. Merino Hernández erforscht die Variation und Struktur des Spanischen unter Berücksichtigung von Register, Soziolinguistik und Pragmatik.
Anna Shadrova forscht an korpuslinguistischen Methoden und Infrastrukturen für die Analyse von Sprachkontakt und grammatischen Veränderungen.