Forschende
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Prof. Haase erforscht derzeit, wie naturbasierte Lösungen – insbesondere grüne und blaugrüne Infrastrukturen – Städte widerstandsfähiger gegen Klimawandel, Hitze, Überschwemmungen und Biodiversitätsverlust machen können.
Wolfgang Kaschuba erforscht urbane Kulturen, Migration und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Großstädten, mit aktuellem Fokus auf Solidaritätspraktiken in der Migrationsgesellschaft (Projekt bis 2025).
Prof. Krüger erforscht die Schnittstellen zwischen Wasser, Klima und Gesellschaft mit Fokus auf sozial-ökologische Gerechtigkeit und Ungleichheit.
Prof. Dr. Eva-Maria Auch erforscht Konflikte im Südkaukasus mit Fokus auf die Rolle von Narrativen — insbesondere wie Opfer- und Tätererzählungen Konflikte prägen und perpetuieren.
Prof. Greifeneder erforscht, wie Nutzer mit digitalen Informationssystemen und Kulturbeständen umgehen — von Handschriftenportalen bis zu Bibliotheken.
Prof. Niewöhner erforscht gegenwärtig, wie Menschen in städtischen Räumen mit psychischen Erkrankungen, Wassermangel oder neuen Ernährungsformen leben und welche sozialen Ungleichheiten dabei entstehen — durch ethnografische Feldforschung, die Alltagserfahrungen, materielle Bedingungen und institutionelle Praktiken zusammendenkt.
Prof. Nuissl erforscht derzeit Verdrängungsprozesse auf Wohnungsmärkten, insbesondere in Berlin, sowie die Rolle verschiedener Vermietungstypen (gewinnorientiert vs.
Prof. Römhild erforscht gegenwärtig Migration, Grenzen und urbane Gesellschaft aus einer postmigrantischen und postkolonialen Perspektive.
Dr. Fingerhut erforscht derzeit, wie ästhetische Erfahrungen — insbesondere durch Kunstbetrachtung und urbane Umgebungen — auf Wohlbefinden, emotionale Reaktionen und gesellschaftliche Einstellungen wirken.
Dr. Schubert erforscht die Wechselwirkungen zwischen Stadtgrün, Stadtklima und Hitzebelastung in urbanen Räumen.
Prof. Nielsen erforscht derzeit, wie Landnutzungs- und Nachhaltigkeitstransformationen in der Praxis funktionieren — insbesondere in Kleinbauern-Systemen des Globalen Südens (Pakistan, Burkina Faso, Kolumbien, Amazonas).
Dr. Nadja Kabisch erforscht die Wechselwirkungen zwischen urbanen Grünflächen, Klimawandel und menschlichem Wohlbefinden in Städten.
Prof. Palm erforscht, wie Geschlecht und Geschlechtervielfalt in der quantitativen Gesundheits- und Umweltforschung systematisch berücksichtigt werden können.
Dagmar Wörister Baumann arbeitet in einem aktuellen DFG-Projekt (2026–2029) zur Analyse und Transformation von Machtverhältnissen im Biodiversitätsschutz.
Kristin Hahn erforscht die Geschichte der Berliner Konfektionsindustrie, insbesondere die Entwicklung der industriellen Serienproduktion von Kleidung ab dem 19. Jahrhundert am Hausvogteiplatz.
Dr. Bernd Kasparek erforscht die Geschichte und Gegenwart von Arbeitsmigration, insbesondere die Folgen des Anwerbestopps von 1973 in Westdeutschland.
Prof. Dr. Ranjini Murali erforscht die Machtverhältnisse und Governance-Strukturen im Biodiversitätsschutz, um zu verstehen, wie Entscheidungsprozesse und Ressourcenverteilung in Naturschutzprojekten funktionieren.
Annette Mehlhorn erforscht, wie indigenes Wissen und andere historisch marginalisierte Wissensformen in akademischen Kontexten behandelt und integriert werden.
Dr. Sanchez Criado erforscht multimodale Methoden der ethnographischen Forschung und Dokumentation.
Cornelia Kühn erforscht die Gemeinwohl-Ökonomie als zivilgesellschaftliche Bewegung und untersucht, wie alternative ökonomische Modelle durch Basisorganisationen und partizipative Entscheidungsprozesse zu nachhaltiger Entwicklung beitragen können.
Dr. Birgit Öttl organisiert und koordiniert interdisziplinäre Forschungsworkshops, die Nachwuchswissenschaftler_innen zusammenbringen und den Austausch zwischen akademischer Forschung und praktischer Anwendung fördern.
Dagmar Wörister erforscht derzeit die Verbindung von Biodiversitätsschutz mit sozialen Machtverhältnissen und Gerechtigkeitsfragen — konkret, wie Erkenntnisse aus sozialen Wandelbewegungen in den Naturschutz integriert werden können.
Dr. Pavlova erforscht aktuelle Konflikte und Medienräume, insbesondere die Rolle von digitalen Plattformen (Telegram) bei der Dokumentation von Menschenrechtsaktivismus und Basisbewegungen in besetzten Gebieten wie Mariupol.
Prof. Bister erforscht gegenwärtig, wie gesellschaftliche Entscheidungsprozesse — insbesondere zu Klimapolitik und psychischer Gesundheit — durch ethnographische Feldforschung und innovative Formate wie „Realfiktion" (performative Zusammenkünfte, die zukünftige Governance antizipieren) verstanden und gestaltet werden können.