Forschende
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Prof. Markschies erforscht die Geschichte des Wissenstransfers in antiken und frühmittelalterlichen Kulturen, insbesondere wie religiöses und apokryphes Wissen durch Übersetzung zwischen Judentum und Christentum zirkulierte.
Prof. Witte erforscht die Textgeschichte und Interpretation alttestamentlicher Schriften, insbesondere der Psalmen und des Hiobbuches, in ihren griechischen, hebräischen und aramäischen Überlieferungsformen.
Prof. Feldtkeller erforscht die Geschichte von protestantischer Mission als Prozess der transkulturellen Wissenserzeugung und -vermittlung, insbesondere im Kontext von Globalisierung und kolonialen Strukturen.
Prof. Meireis erforscht derzeit die Rolle von Religion in gesellschaftlichen Transformationsprozessen sowie ethische Fragen zu Gerechtigkeit, Frieden und urbaner Gerechtigkeit.
Prof. Schipper erforscht die Kulturgeschichte des antiken Mittelmeerraums und des Nahen Ostens, insbesondere die Verbindungen zwischen Ägypten, dem Levante-Raum und dem frühen Judentum in der Antike.
Prof. Gräb erforscht die Rolle religiöser Gemeinschaften — insbesondere afrikanischer unabhängiger und pfingstkirchlicher Bewegungen — als Akteure der nachhaltigen Entwicklung und sozialen Transformation.
Prof. Schröter erforscht die Literaturgeschichte des frühen Christentums, insbesondere die Entstehung und Kanonisierung biblischer Texte sowie die Rezeption von Paulusbriefen in den ersten Jahrhunderten.
Prof. Dr. Heinz Ohme erforscht die Theologie- und Religionsgeschichte des Christentums, insbesondere durch die Entwicklung von Fachressourcen für den internationalen wissenschaftlichen Austausch.
Prof. Wendebourg erforscht die Reformationsgeschichte des 16. Jahrhunderts mit Fokus auf die Verbindungen und Unterschiede zwischen der Reformation im Heiligen Römischen Reich und auf den Britischen Inseln.
Dr. Philipp Hagen Öhlmann erforscht die Rolle religiöser Gemeinschaften als Akteure der nachhaltigen Entwicklung, insbesondere in afrikanischen und nahöstlichen Kontexten.
Prof. Dr. Ruth Conrad erforscht die Predigt als kulturelle und gesellschaftliche Praxis — insbesondere ihre Rhetorik, ihre Legitimierungsfunktionen und ihre Wirkung in Machtverhältnissen.
Prof. Gharaibeh leitet den Aufbau und die Weiterentwicklung des Zentralinstituts für Islamische Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin (2024–2028).
Prof. Scheuer erforscht die Literatur- und Wissensgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, mit aktuellem Schwerpunkt auf die kulturelle Bedeutung von Erzählformen, religiösen Konzepten und medialen Praktiken in vormodernen Texten.
Prof. Simojoki erforscht gegenwärtig die gelebte Theologie und Praxis von Kirchen in Transformationsprozessen, mit Schwerpunkt auf Konfirmationsarbeit und religiöse Bildung im europäischen Kontext.
Prof. Dr. Christine Gerber erforscht die frühe christliche Literatur, insbesondere die Paulusbriefe, aus kulturhistorischer und geschlechtertheoretischer Perspektive.
Prof. Tuchtenhagen erforscht die Geschichte Nordeuropas und des Ostseeraums vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, mit Schwerpunkt auf Religionsgeschichte, nationale Identitätsbildung und kulturelle Minderheiten.
Prof. Kurnaz erforscht die Anwendung islamischen Rechts auf moderne Herausforderungen, insbesondere auf technologische und gesellschaftliche Transformationen wie Transhumanismus und medizinische Innovationen.
Dr. Philipp Brandenburg erforscht die Septuaginta-Psalmen (die griechische Übersetzung der hebräischen Psalmen) in ihrem paganen kulturellen Kontext der Antike.
Prof. Wassilowsky erforscht die Geschichte der katholischen Kirche in der Frühen Neuzeit, insbesondere wie sich kirchliche Entscheidungsprozesse und Verwaltungsstrukturen vom 16. bis 18. Jahrhundert entwickelt haben.
Marie-Luise Frost erforscht die Rolle religiöser Gemeinschaften als Akteure der nachhaltigen Entwicklung und untersucht dabei die Schnittstelle zwischen kosmologischen Weltbildern und lokalen Gemeinschaftspraktiken.
Prof. Markschies erforscht die Geschichte und Gegenwart des christlich-jüdischen Verhältnisses in Europa, mit Schwerpunkt auf die Frühe Neuzeit und die Wirkungen reformatorischer Kirchen und Theologien auf dieses Verhältnis.
Meike Röhrig erforscht die Redaktion und Überlieferungsgeschichte der Ägyptenworte im Buch Ezechiel (Kapitel 29–32).
Prof. Dr. Judith Becker erforscht die Kulturgeschichte und Religionsgeschichte Europas und Asiens vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, mit aktuellem Fokus auf die Geschichte der ökumenischen Bewegung und internationalen christlichen Netzwerke im 19. und 20. Jahrhundert sowie auf koloniale Missionsgeschichte und Geschlechterbeziehungen in Missionskontext.
Dr. Sabina Brevaglieri erforscht die Verflechtung von materiellen Objekten, religiöser Bedeutung und Agency in historischen Kontexten — schwerpunktmäßig in Italien, auf der Iberischen Halbinsel und im Heiligen Land.