Forschende
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Dr. Benjamin Kiesewetter erforscht die philosophischen Grundlagen von Normativität – also die Frage, wie wir begründen, was richtig, falsch, gut oder schlecht ist.
Prof. Palm erforscht, wie Geschlecht und Geschlechtervielfalt in der quantitativen Gesundheits- und Umweltforschung systematisch berücksichtigt werden können.
Dr. Richard Moore erforscht, wie Menschen Wissen durch Kommunikation und Zeugenaussagen erwerben und bewerten — insbesondere, wie wir lernen, Informationen von anderen kritisch zu hinterfragen und Fehler in unserem Denken zu vermeiden.
Dagmar Wörister Baumann arbeitet in einem aktuellen DFG-Projekt (2026–2029) zur Analyse und Transformation von Machtverhältnissen im Biodiversitätsschutz.
Prof. Mareis erforscht die historischen, theoretischen und methodologischen Grundlagen von Design als Wissenskultur und untersucht, wie Design und Wissenschaft als dynamische, sich gegenseitig beeinflussende Felder miteinander interagieren.
Dr. Henning Füller erforscht die Verflechtung von Raum, Gesundheit und urbaner Governance – insbesondere wie städtische Infrastrukturen, Planungsentscheidungen und Überwachungstechnologien Gesundheit prägen und politisch wirken.
Prof. Schetter erforscht, wie lokale Wissensbestände und regionale Perspektiven in einer zunehmend digitalisierten Welt bewahrt, dokumentiert und für überregionale Zusammenhänge nutzbar gemacht werden können.
Dr.in Fuhrich-Grubert leitet seit 2024 eine Professur für Philosophie des Geistes an der Humboldt-Universität Berlin, gefördert durch das Professorinnenprogramm 2030.
Dr. von Engelhardt erforscht die Wissenschaftsgeschichte schulischer Lehrfilme während des Kalten Krieges und hinterfragt dabei den Anspruch naturwissenschaftlicher Neutralität.
Felicitas Heßelmann untersucht digitale Tools zur Aufdeckung und Untersuchung wissenschaftlichen Fehlverhaltens — etwa Plagiatsscanner oder Software zur Erkennung von Bildmanipulationen.
Dr. Ursula Fuhrich-Grubert forscht im Bereich Philosophie des Geistes und arbeitet an der Etablierung und Ausgestaltung dieses Forschungsfeldes an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Prof. Dr. Jeremy Punt erforscht Religion als situiertes Wissen in sozialen Transformationsprozessen — also wie religiöse Überzeugungen und Praktiken gesellschaftliche Veränderungen prägen und umgekehrt von ihnen geprägt werden.
Annette Mehlhorn erforscht, wie indigenes Wissen und andere historisch marginalisierte Wissensformen in akademischen Kontexten behandelt und integriert werden.
Dr. Wassermann erforscht gegenwärtig die theoretischen Grundlagen politischer Handlungsunfähigkeit und Orientierungskrisen in modernen Gesellschaften.
Dr. Sophie Ledebur erforscht die Wissensgeschichte statistischer Erfassung, insbesondere die Entstehung und Funktionsweise der Dunkelziffer im 19. Jahrhundert – also jener Phänomene, die sich dem offiziellen Wissen entziehen, aber dennoch als real angenommen werden.
Prof. Miyazaki erforscht derzeit die kritische Analyse von Künstlicher Intelligenz und maschinellem Hören aus medientheoretischer und postkolonialer Perspektive.
Tullio Viola erforscht die Philosophiegeschichte von Charles S.
Dr. Stefanie Alisch erforscht Soundsysteme als internationale musikalische Aufführungskonfiguration und untersucht dabei, wie Wissensproduktion und Geschlechterdarstellungen in dieser Praxis miteinander verflochten sind.
Dr. de Haan erforscht einen enaktiven Ansatz für Psychiatrie und Psychotherapie, der die Vielfalt psychiatrischer Probleme — von Traumata über neurobiologische Faktoren bis zu sozialen Konflikten — in ihrem Zusammenspiel untersucht.
Dr. Sanchez Criado erforscht multimodale Methoden der ethnographischen Forschung und Dokumentation.
Dr. Eva Lisa Stubenrauch erforscht derzeit die kulturelle und epistemologische Bedeutung des Rätsels als moderne Reflexionsfigur in einem von der DFG geförderten Netzwerkprojekt (2026–2028).
Dr. Sabina Brevaglieri erforscht die Verflechtung von materiellen Objekten, religiöser Bedeutung und Agency in historischen Kontexten — schwerpunktmäßig in Italien, auf der Iberischen Halbinsel und im Heiligen Land.
Dr. Margarete Pratschke erforscht die theoretischen und kulturhistorischen Grundlagen von Computer Vision und künstlichen neuronalen Netzen als Feld der digitalen Bildkultur.
Dr. Schendzielorz erforscht die Funktionsweise und Weiterentwicklung von Peer-Review-Verfahren in der Wissenschaft – also die Prozesse, durch die wissenschaftliche Arbeiten von Fachkolleg:innen bewertet und kontrolliert werden.