Forschende
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Prof. te Heesen erforscht die Geschichte der Wissenschaft durch die Methode der Oral History — sie führt systematisch Interviews mit Wissenschaftlern durch und analysiert diese als historische Quellen.
Prof. Aschmann erforscht Kulturgeschichte und Emotionsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, mit aktuellem Fokus auf die Verflechtung von Kultur, Politik und Gewalt in historischen Entscheidungsprozessen.
Prof. Tkaczyk erforscht die Geschichte von Wissen und Wahrnehmung, insbesondere wie Schall und Akustik seit der Frühen Neuzeit wissenschaftlich, künstlerisch und technisch verstanden und genutzt wurden.
Prof. von Schnurbein erforscht kulturelle und gesellschaftliche Phänomene in Nordeuropa und dem Ostseeraum, mit Schwerpunkt auf literarische Darstellungen von Alterität (Fremdheit und Andersheit) in skandinavischen Literaturen seit 1800 sowie auf kulturelle Unterschiede in Wohlfahrtsstaaten.
Prof. Blümle erforscht die Geschichte und Theorie der Form in der Kunstgeschichte, mit Schwerpunkt auf Formanalyse von Bildern, ihre historischen Kontexte und kunsttheoretische Dimensionen.
Prof. Wendebourg erforscht die Reformationsgeschichte des 16. Jahrhunderts mit Fokus auf die Verbindungen und Unterschiede zwischen der Reformation im Heiligen Römischen Reich und auf den Britischen Inseln.
Prof. Schirrmacher erforscht die Wissenschafts- und Technikgeschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere wie wissenschaftliche Erkenntnisse der Öffentlichkeit vermittelt wurden und werden.
Prof. Klotz erforscht die Wahrnehmung und Bedeutung von Musik aus einer historischen und psychologischen Perspektive, mit aktuellem Fokus auf die Gestalt-psychologischen Grundlagen der Klangwahrnehmung (Timbre) und die universellen sowie kulturellen Ursprünge musikinduzierter emotionaler Reaktionen.
Prof. Kliems erforscht die Literaturen und Kulturen Mitteleuropas, insbesondere der Tschechoslowakei und ihrer Nachbarländer, mit Fokus auf die Zeit nach 1945 und die Gegenwart.
Prof. Stockinger erforscht gegenwärtig, wie populäre Erzählformen — insbesondere Fernsehserien, Liebeshefte und literarische Werke — gesellschaftliche Vorstellungen vom guten Leben, von Medizin, Generativität und Liebe vermitteln und prägen.
Prof. Kämper-van den Boogaart erforscht die Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere wie akademische Netzwerke und Wissenstransfer in den Geistes- und Kulturwissenschaften während des Nationalsozialismus funktionierten — mit Fokus auf Philosophie und Philologie.
Prof. Dr. Ruth Conrad erforscht die Predigt als kulturelle und gesellschaftliche Praxis — insbesondere ihre Rhetorik, ihre Legitimierungsfunktionen und ihre Wirkung in Machtverhältnissen.
Dr. Ullrich Scheideler erforscht die Musikgeschichte und Musiktheorie des 20. Jahrhunderts, mit aktuellem Schwerpunkt auf die Entwicklung und Transformation von Tonalität sowie auf Kompositionsanalyse (insbesondere György Ligeti).
Prof. Filipponio forscht zu europäischen Kulturräumen, insbesondere zu Geschichte, Politik und Literatur Osteuropas (Republik Moldau) sowie zu Fragen von Autorschaft und Legitimation weiblichen Schreibens in der Frühen Neuzeit.
Prof. Felsch erforscht die Geschichte von Wissen und Theorie im 20. Jahrhundert, insbesondere wie theoretisches Denken als epistemische Praxis in Wissenschaft und Kultur funktioniert hat.
Prof. Scheuer erforscht die Literatur- und Wissensgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, mit aktuellem Schwerpunkt auf die kulturelle Bedeutung von Erzählformen, religiösen Konzepten und medialen Praktiken in vormodernen Texten.
Prof. Matala de Mazza erforscht die Literatur- und Wissensgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, mit aktuellem Schwerpunkt auf kleinen literarischen Formen (Feuilleton, Impressum, Kurztexte) und ihrer kulturellen Funktionen.
Prof. Feierstein erforscht die transnationale und transkulturelle Geschichte des Judentums mit aktuellem Schwerpunkt auf Lateinamerika und dem Globalen Süden.
Prof. Tiersch erforscht die politische Kommunikation und Governance-Strukturen der antiken Welt, mit aktuellem Fokus auf die Spätantike und frühe Christenheit (4.–5.
Prof. Mattusch erforscht die Republik Moldau in ihrer historischen, politischen und literarischen Dimension.
Prof. Lobsien erforscht literarische Sympathie als Grundphänomen ästhetischer Erfahrung und als Motor literarischer Wirkung.
PD Dr. Britta Lange erforscht historische Tonaufnahmen und Archivmaterialien als Quellen für Kulturgeschichte und Wissensproduktion.
Prof. Dr. Christine Gerber erforscht die frühe christliche Literatur, insbesondere die Paulusbriefe, aus kulturhistorischer und geschlechtertheoretischer Perspektive.
Prof. Därmann erforscht die Ideengeschichte und Kulturgeschichte von Ökonomie, Macht und sozialen Ordnungen — aktuell mit Fokus auf die Genealogie ökonomischen Denkens von der Antike bis zur Gegenwart sowie auf postkoloniale und antirassistische Gegengeschichtsschreibung.