Forschende
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Dr. Sarah Hackfort erforscht die Verflechtung von Biologie, Wirtschaft und Gesellschaft in der modernen Bioökonomie – konkret: wie lebende Organismen und biologische Prozesse in High-Tech-Produktionssystemen kommerzialisiert und politisch reguliert werden.
Jasper Trautsch erforscht die Kartographie und visuelle Darstellung der Welt im 20. Jahrhundert, insbesondere wie Weltkarten in Schulatlanten, auf Briefmarken, Wahlplakaten und in Nachrichtensendungen den Ost-West-Konflikt zwischen den 1860er und 1970er Jahren visualisierten und damit Wahrnehmungen von globalen Ordnungen prägten.
Caspar-Fridolin Lorenz erforscht die kulturellen und ökonomischen Praktiken von Hochstaplerei und Unternehmertum, insbesondere wie Akteure durch Selbstinszenierung und Vertrauensgenerierung in wirtschaftlichen Kontexten operieren.
Dr. Florian Höhne erforscht die Veränderung politischer Öffentlichkeiten durch digitale Technologien und Strukturen.
Prof. Marxsen erforscht derzeit, wie sich internationales Recht durch systematische Veränderungen gestaltet und welche Politiken zur Konstruktion einer internationalen Rechtsordnung beitragen.
Dr. Aline Oloff forscht zur Geschichte und Gegenwart von Geschlechterforschung als wissenschaftliche Infrastruktur und zur feministischen Wissensproduktion, insbesondere mit Fokus auf postkoloniale Perspektiven und Dekolonisierungsprozesse.
Stefano de Bosio erforscht die frühneuzeitliche Kunstbeschreibung als historische Sprachpraxis, insbesondere wie Kunstwerke im 17. und 18. Jahrhundert durch Sprache räumlich vermittelt wurden.
Dr. Wassermann erforscht gegenwärtig die theoretischen Grundlagen politischer Handlungsunfähigkeit und Orientierungskrisen in modernen Gesellschaften.
Dr. Sophie Ledebur erforscht die Wissensgeschichte statistischer Erfassung, insbesondere die Entstehung und Funktionsweise der Dunkelziffer im 19. Jahrhundert – also jener Phänomene, die sich dem offiziellen Wissen entziehen, aber dennoch als real angenommen werden.
Prof. Miyazaki erforscht derzeit die kritische Analyse von Künstlicher Intelligenz und maschinellem Hören aus medientheoretischer und postkolonialer Perspektive.
Prof. Buchczyk leitet ein internationales Forschungsnetzwerk (COST Action TRACTS, 2021–2025), das untersucht, wie Spuren von Technologien, Klimawandel und sozialen Ungleichheiten in historischen und gegenwärtigen Kontexten sichtbar werden und wie diese Erkenntnisse für gerechtigkeitsorientierte Governance und Klimapolitik nutzbar sind.
Prof. Blanchard erforscht gegenwärtig die Herausforderungen von Identität und Migration in Europa, insbesondere im Kontext verstärkter Migration aus dem Mittleren Osten und Afrika nach Deutschland.
Prof. August erforscht gegenwärtig die Dynamiken und Eskalationsmechanismen demokratischer Konflikte, insbesondere im Kontext ökologischer Transformationen (Klimawandel, Heizungsgesetz, Protestbewegungen).
Prof. Wanschelbaum erforscht derzeit die Bildungspolitik unter rechtsextremen und libertären Regierungen, mit Fokus auf Argentinien unter Javier Millei seit 2023.
Prof. Rösli erforscht die Literatur- und Kulturgeschichte des Mittelalters, insbesondere altnordischer Texte und Handschriften.
PD Dr. Mischa Honeck erforscht die Kulturgeschichte der Verjüngung in der transatlantischen Welt vom späten 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts – wie Vorstellungen und Techniken der Verjüngung sich verbreiteten, angeeignet wurden und welche gesellschaftliche Bedeutung sie erlangten.
Dr. Chiocchetti erforscht die politische Ökonomie und Diskurse von Populismus, insbesondere in Großbritannien und Deutschland, sowie die Fragmentierung der europäischen Integration.
Dr. Bochmann erforscht derzeit die Materialisierung von Grenzen und Lagersystemen als globale Infrastrukturen, mit Fokus auf rechtliche Kategorisierungsprozesse und lokale Ordnungsbildung in Flüchtlingslagern und Migrationsregimen.
Dr. Bartscherer erforscht derzeit die Reformbewegungen in der Wissenschaft selbst – insbesondere wie und von wem Veränderungen wie Open Science und Replikationspraktiken vorangetrieben werden.
Ulla Wimmer erforscht die Rolle und Entwicklung von Öffentlichen Bibliotheken im deutschen und europäischen Bibliothekssystem, insbesondere deren gesellschaftliche Funktionen, professionelle Herausforderungen und Positionierung in der Forschung und Lehre.
Prof. Blanck erforscht die Übergänge von jungen Menschen mit Behinderungen von der Schule in Ausbildung und Arbeitsmarkt, mit Fokus auf institutionelle Barrieren und ländervergleichende Unterschiede in Europa.
PD Dr. Gernot Kamecke erforscht die historische Philosophie der Literatur — wie sich das Verständnis von Literatur als eigenständiges Phänomen über Jahrhunderte entwickelt hat.
Prof. Goel erforscht die Verflechtungen von Migration, Care-Arbeit und Geschlecht aus transdisziplinärer, intersektionaler Perspektive.
Linn Burchert erforscht die Rolle von Kunst und künstlerischen Interventionen im Kontext internationaler Klimapolitik, insbesondere bei UN-Klimakonferenzen (COPs).