Forschende
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Prof. Schetter erforscht, wie lokale Wissensbestände und regionale Perspektiven in einer zunehmend digitalisierten Welt bewahrt, dokumentiert und für überregionale Zusammenhänge nutzbar gemacht werden können.
Dr. Elisa Lopper erforscht derzeit, wie handwerkliche und kreative Tätigkeiten im Ehrenamt Menschen dabei helfen können, mit den Veränderungen durch KI-gestützte Automatisierung umzugehen.
Dr. Altenried erforscht Plattformarbeit und digitale Arbeitsmarktstrukturen, insbesondere die Bedingungen von Arbeitnehmenden auf digitalen Arbeitsplattformen in Deutschland und weltweit.
Sebastian Großmann erforscht derzeit die lokalen Auswirkungen von Chinas Belt-and-Road-Initiative auf transregionale Verflechtungs- und Entkopplungsprozesse.
Ph.
Dr. Mareike Wulff dokumentiert stark vom Aussterben bedrohte Sprachen und traditionelle Handwerkspraktiken in Bhutan, insbesondere Lhokpu und Black Mountain Monpa sowie die damit verbundene Naturfasergarnerzeugung.
Prof. Fischer erforscht die Wiederherstellung degradierter Ökosysteme in Landschaften, insbesondere im Kontext großflächiger Restaurationsprogramme wie der Bonn Challenge in Ruanda.
Dr. Ulrike Fickler-Stang erforscht derzeit Pädagogik und Bildungsprozesse im Kontext des Berliner Jugendvollzugs.
Prof. Dr. Jeremy Punt erforscht Religion als situiertes Wissen in sozialen Transformationsprozessen — also wie religiöse Überzeugungen und Praktiken gesellschaftliche Veränderungen prägen und umgekehrt von ihnen geprägt werden.
Dr. Salla Sariola erforscht, wie Kriminalisierungspolitiken in Europa die demokratische Partizipation und Staatsbürgerschaft prägen.
Dr. Maria Teresa Guasti erforscht den Spracherwerb von Kindern weltweit, um zu verstehen, wie Gedankenstrukturen durch Sprache in kommunizierbare Form komprimiert werden.
Dr. Bernd Kasparek erforscht die Geschichte und Gegenwart von Arbeitsmigration, insbesondere die Folgen des Anwerbestopps von 1973 in Westdeutschland.
Dr. Alice Rogalla von Bieberstein forscht aktuell mit ethnografischen Methoden zu kulturwissenschaftlichen Fragestellungen im Rahmen eines international kooperativen Projekts (2025–2026).
Prof. Dr. Ranjini Murali erforscht die Machtverhältnisse und Governance-Strukturen im Biodiversitätsschutz, um zu verstehen, wie Entscheidungsprozesse und Ressourcenverteilung in Naturschutzprojekten funktionieren.
Dr. Papageorgiou erforscht, wie Tiergesellschaften Machtungleichgewichte regulieren — insbesondere durch sogenannte Levelling-Verhaltensweisen, bei denen Gruppenmitglieder die Dominanz hochrangiger Individuen aktiv einschränken.
Dr. Sauerland erforscht, wie Kinder weltweit Sprache erwerben und wie dieser Prozess Aufschluss über die Struktur menschlichen Denkens gibt.
Dr. Cornelia Kleinitz erforscht archäologisches Kulturerbe in Afrika mit Schwerpunkt auf Dokumentation, Erhaltung und gemeinschaftliche Nutzung unter schwierigen Bedingungen — insbesondere in Konfliktregionen und im Kontext kolonialer Geschichte.
PD Dr. Agnes Henning erforscht antike Siedlungen und Nekropolen im Mittelmeerraum, insbesondere in Italien und Kleinasien, durch systematische archäologische Feldforschung und geophysikalische Vermessung.
Dr. Nir Cohen erforscht, wie Nachbarschaftsorganisationen und lokale Netzwerke Migrant*innen in Krisenzeiten unterstützen — konkret untersucht sie die Rolle dieser Strukturen bei der Informations- und Ressourcenvermittlung während der Corona-Pandemie in städtischen Räumen.
Dr. Lara Sophie Burchardt erforscht die zeitlichen Strukturen und rhythmischen Muster in der akustischen Kommunikation von Tieren und Menschen.
Dr. Tatiana Fogelman erforscht, wie Nachbarschaftsorganisationen und lokale Netzwerke Migrant*innen in Krisenzeiten unterstützen — konkret untersucht sie, welche Rolle diese Strukturen beim Zugang zu Information und Ressourcen während der Corona-Pandemie spielten.
Annette Mehlhorn erforscht, wie indigenes Wissen und andere historisch marginalisierte Wissensformen in akademischen Kontexten behandelt und integriert werden.
Dr. von Bargen erforscht Pflanzenviren in Bäumen und Wildpflanzen, insbesondere durch Hochdurchsatz-Sequenzierung (HTS) von historischem Herbarmaterial und aktuellen Proben.
Prof. Buchczyk leitet ein internationales Forschungsnetzwerk (COST Action TRACTS, 2021–2025), das untersucht, wie Spuren von Technologien, Klimawandel und sozialen Ungleichheiten in historischen und gegenwärtigen Kontexten sichtbar werden und wie diese Erkenntnisse für gerechtigkeitsorientierte Governance und Klimapolitik nutzbar sind.