Forschende
27 Treffer mit Thema „Diskursanalyse" in Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, HU-Theologien, Philosophische Fakultät · Themen-Filter entfernen
Prof. Nützenadel erforscht die Geschichte wirtschaftlichen Handelns und der Erwartungsbildung vom 17. bis 21. Jahrhundert.
Wolfgang Kaschuba erforscht urbane Kulturen, Migration und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Großstädten, mit aktuellem Fokus auf Solidaritätspraktiken in der Migrationsgesellschaft (Projekt bis 2025).
Prof. Grandits erforscht die Geschichte des sozialistischen Jugoslawiens und des westlichen Balkans im 20. Jahrhundert, mit aktuellem Fokus auf die Verflechtung gesellschaftlicher, politischer und kultureller Dynamiken in dieser Region.
Prof. Binder erforscht gegenwärtig, wie Recht, Geschlecht und kollektive Mobilisierung in sozialen Konflikten zusammenhängen – mit Fokus auf Praktiken von Bürgerinitiativen und sozialen Bewegungen, die Rechtsnormen umschreiben, um ihre Ziele durchzusetzen.
Prof. Mieg erforscht derzeit, wie Universitäten Forschung und Lehre stärker verzahnen können — insbesondere durch forschungsbasiertes Lernen bei Studierenden und den Aufbau europäischer Netzwerke für studentische Forschungsprojekte.
Prof. Dr. Eva-Maria Auch erforscht Konflikte im Südkaukasus mit Fokus auf die Rolle von Narrativen — insbesondere wie Opfer- und Tätererzählungen Konflikte prägen und perpetuieren.
Prof. Schröter erforscht die Literaturgeschichte des frühen Christentums, insbesondere die Entstehung und Kanonisierung biblischer Texte sowie die Rezeption von Paulusbriefen in den ersten Jahrhunderten.
Prof. Mergel erforscht die politische Kommunikationskultur und Debattengeschichte, insbesondere durch vergleichende Analysen von Parlamentskommunikation (Bundestag und House of Commons) sowie durch kulturhistorische Studien zu Widerstand, Erinnerungskulturen und Grenznarrativen.
Prof. Nuissl erforscht derzeit Verdrängungsprozesse auf Wohnungsmärkten, insbesondere in Berlin, sowie die Rolle verschiedener Vermietungstypen (gewinnorientiert vs.
Prof. Aschmann erforscht Kulturgeschichte und Emotionsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, mit aktuellem Fokus auf die Verflechtung von Kultur, Politik und Gewalt in historischen Entscheidungsprozessen.
Prof. Dr. Ruth Conrad erforscht die Predigt als kulturelle und gesellschaftliche Praxis — insbesondere ihre Rhetorik, ihre Legitimierungsfunktionen und ihre Wirkung in Machtverhältnissen.
Prof. Tiersch erforscht die politische Kommunikation und Governance-Strukturen der antiken Welt, mit aktuellem Fokus auf die Spätantike und frühe Christenheit (4.–5.
Prof. Dr. Christine Gerber erforscht die frühe christliche Literatur, insbesondere die Paulusbriefe, aus kulturhistorischer und geschlechtertheoretischer Perspektive.
Stefan Wellgraf erforscht derzeit die Kontinuitäten und Neuformierungen rechter Subkulturen in Ostdeutschland seit den 1970er Jahren, mit Fokus auf Hooliganbewegungen.
Prof. Keil erforscht gegenwärtig grundlegende Fragen der praktischen Philosophie: Wie entstehen tiefe Meinungsverschiedenheiten in der Gesellschaft, und wie können Institutionen wie Universitäten verantwortungsvoll damit umgehen?
Dr. Felix Römer erforscht die Geschichte wirtschaftlicher Ungleichheit im 20. und 21. Jahrhundert, insbesondere wie Wissen über Ungleichheit in Westeuropa entstanden ist und wie gesellschaftliche Akteure damit umgegangen sind.
Dr. Degelmann erforscht die Entstehung und Verbreitung von Falschinformationen und alternativen Fakten in der Öffentlichkeit — ein Phänomen, das heute unter dem Begriff «Postfaktizität» diskutiert wird.
Dr. Henning Füller erforscht die Verflechtung von Raum, Gesundheit und urbaner Governance – insbesondere wie städtische Infrastrukturen, Planungsentscheidungen und Überwachungstechnologien Gesundheit prägen und politisch wirken.
Jasper Trautsch erforscht die Kartographie und visuelle Darstellung der Welt im 20. Jahrhundert, insbesondere wie Weltkarten in Schulatlanten, auf Briefmarken, Wahlplakaten und in Nachrichtensendungen den Ost-West-Konflikt zwischen den 1860er und 1970er Jahren visualisierten und damit Wahrnehmungen von globalen Ordnungen prägten.
Dr. Florian Höhne erforscht die Veränderung politischer Öffentlichkeiten durch digitale Technologien und Strukturen.
Dr. Sophie Ledebur erforscht die Wissensgeschichte statistischer Erfassung, insbesondere die Entstehung und Funktionsweise der Dunkelziffer im 19. Jahrhundert – also jener Phänomene, die sich dem offiziellen Wissen entziehen, aber dennoch als real angenommen werden.
Prof. Buchczyk leitet ein internationales Forschungsnetzwerk (COST Action TRACTS, 2021–2025), das untersucht, wie Spuren von Technologien, Klimawandel und sozialen Ungleichheiten in historischen und gegenwärtigen Kontexten sichtbar werden und wie diese Erkenntnisse für gerechtigkeitsorientierte Governance und Klimapolitik nutzbar sind.
PD Dr. Mischa Honeck erforscht die Kulturgeschichte der Verjüngung in der transatlantischen Welt vom späten 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts – wie Vorstellungen und Techniken der Verjüngung sich verbreiteten, angeeignet wurden und welche gesellschaftliche Bedeutung sie erlangten.
Dr. Bartscherer erforscht derzeit die Reformbewegungen in der Wissenschaft selbst – insbesondere wie und von wem Veränderungen wie Open Science und Replikationspraktiken vorangetrieben werden.