Forschende
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Prof. Kliems erforscht die Literaturen und Kulturen Mitteleuropas, insbesondere der Tschechoslowakei und ihrer Nachbarländer, mit Fokus auf die Zeit nach 1945 und die Gegenwart.
Prof. Eaton erforscht derzeit, wie China in der globalen Standardisierung technischer Normen Einfluss gewinnt und dabei etablierte Regeln des Westens herausfordert – ein Projekt, das von der EU mit einem ERC Consolidator Grant gefördert wird.
Christine Wimbauer erforscht gegenwärtig die Auswirkungen von Long COVID auf Paarbeziehungen, Familienleben und Geschlechterverhältnisse — insbesondere wie erkrankte Personen in ihren Sorge- und Erwerbstätigkeiten nicht anerkannt werden und wie Familien diese Lasten kompensieren.
Prof. Kämper-van den Boogaart erforscht die Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere wie akademische Netzwerke und Wissenstransfer in den Geistes- und Kulturwissenschaften während des Nationalsozialismus funktionierten — mit Fokus auf Philosophie und Philologie.
Prof. Filipponio forscht zu europäischen Kulturräumen, insbesondere zu Geschichte, Politik und Literatur Osteuropas (Republik Moldau) sowie zu Fragen von Autorschaft und Legitimation weiblichen Schreibens in der Frühen Neuzeit.
Prof. Feierstein erforscht die transnationale und transkulturelle Geschichte des Judentums mit aktuellem Schwerpunkt auf Lateinamerika und dem Globalen Süden.
Martin Lee leitet an der Humboldt-Universität mehrere Projekte zur Infrastruktur wissenschaftlichen Publizierens und Forschens: einen Fachinformationsdienst für Geschlechterforschung (DFG-gefördert, 2025–2028), eine Hochschulbibliografie (EFRE-gefördert, 2025–2028), eine Servicestelle für Diamond Open Access (DFG, 2025–2028) sowie ein abgelaufenes Projekt zu Scholarly Makerspaces in Universitätsbibliotheken (DFG, 2022–2025).
PD Dr. Britta Lange erforscht historische Tonaufnahmen und Archivmaterialien als Quellen für Kulturgeschichte und Wissensproduktion.
Prof. Dr. Christine Gerber erforscht die frühe christliche Literatur, insbesondere die Paulusbriefe, aus kulturhistorischer und geschlechtertheoretischer Perspektive.
Prof. Huyskens-Keil erforscht derzeit die Wertschöpfungsketten afrikanischer Gemüsesorten (insbesondere Amaranth und African Nightshade) mit Fokus auf Lebensmittelsicherheit, Postharvest-Verluste und Qualitätserhaltung entlang der gesamten Lieferkette von Kleinbauern bis zum Einzelhandel in Ostafrika.
Prof. Boesenberg erforscht kulturelle Repräsentationen und ihre gesellschaftliche Wirkung, insbesondere wie Populärkultur (Spielzeug, Sport, Medien) Themen wie Nachhaltigkeit, Geschlecht und soziale Ungleichheit vermittelt.
Prof. Stedman erforscht die Kulturgeschichte Europas vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, mit aktuellem Schwerpunkt auf die Verflechtung von Literatur, Politik und Gesellschaft in Großbritannien und Europa nach dem Ersten Weltkrieg sowie in der zeitgenössischen Krise (Austerität, Brexit).
Dr. Prof. Mona Motakef erforscht die Auswirkungen chronischer Erkrankungen wie Long COVID auf Familien, Paarbeziehungen und Erwerbstätigkeit — insbesondere unter dem Blickwinkel von Geschlecht, sozialer Absicherung und Anerkennung.
Prof. Weltecke erforscht die Vielfalt und dezentralen Strukturen vormoderner Christentümer sowie deren transnationale Verflechtungen.
Prof. Haschemi Yekani erforscht derzeit, wie visuelle Wahrnehmung und Darstellung soziale Kategorien wie Geschlecht, Rasse und andere Differenzmerkale prägen — mit Fokus auf die Frage, wie Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit in Medien, Kunst und Alltagskultur funktionieren.
PD Dr. Julia Barbara Köhne erforscht die kulturelle und mediale Darstellung von Trauma, Gewalt und psychischen Belastungen – insbesondere in Film, Theater und historischen Dokumenten.
Dr. Ulrike Hamann erforscht derzeit die Bedingungen für sozialen Zusammenhalt und Konflikte in städtischen Quartieren mit hoher Bevölkerungsvielfalt, insbesondere in Großwohnsiedlungen, die durch Zuwanderung von Geflüchteten geprägt sind.
Prof. Kilian erforscht gegenwärtig die Verschränkung von Literatur, Geschlecht und räumlich-zeitlichen Strukturen in experimentellen und autobiografischen Texten.
Prof. Legerlotz erforscht die Auswirkungen des weiblichen Menstruationszyklus auf Sportverletzungen, Trainingsleistung und Verletzungsprävention bei Athletinnen.
Martin Klepper erforscht die kulturgeschichtliche Formung von Subjektivität und Selbstverständnis in der Moderne, insbesondere durch Massenmedien und populäre Literatur des 20. Jahrhunderts.
Prof. Wilberding erforscht die Philosophiegeschichte der Antike und Spätantike, insbesondere die Rolle von Frauen und das Weibliche im Neuplatonismus.
Dr. Karin Aleksander arbeitet an der Digitalisierung und wissenschaftlichen Erschließung von Frauenarchiven, insbesondere des Digitalen Deutschen Frauenarchivs (DDF).
Dr. Almut Peukert erforscht Fragen von Familiengründung und Reproduktion jenseits heteronormativer Strukturen — insbesondere wie neue Reproduktionstechnologien Menschen ermöglichen, Eltern zu werden, während gleichzeitig soziale, institutionelle und rechtliche Ungleichheiten bestehen bleiben.
PD Dr. Beatrice Trînca erforscht produktive Kommunikationsbarrieren in der Literatur des Hoch- und Spätmittelalters — also wie Hindernisse in der Verständigung (sprachlich, kulturell, sozial) in mittelalterlichen Texten selbst zum Gestaltungsmittel werden.