Forschende
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Prof. Perler erforscht grundlegende Fragen zur Natur menschlicher Fähigkeiten aus philosophischer Perspektive — insbesondere, was menschliche Fähigkeiten ausmacht und wie sie uns helfen, genuinely menschliche Aktivitäten zu verstehen.
Prof. Schmitzer erforscht lateinische Literatur von der Antike bis zur Frühen Neuzeit, mit aktuellem Schwerpunkt auf Ovids Metamorphosen und deren politische, erotische und narrative Dimensionen.
Prof. Nesselrath erforscht die Wissenschaftsgeschichte der Antike und ihrer Rezeption in der Frühen Neuzeit, mit aktuellem Fokus auf zwei große Projekte: Erstens die digitale Erschließung von Jacopo Stradas "Magnum ac Novum Opus", einem 36-bändigen handschriftlichen Münzcorpus des 16. Jahrhunderts, das die antike Numismatik systematisch dokumentiert.
Prof. Helmrath forscht zur Quellenedition und Lebensgeschichte des Nikolaus von Kues, eines bedeutenden Philosophen und Kirchenpolitikers des Spätmittelalters.
Prof. Stollberg erforscht die Musikgeschichte vom 17. bis 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt auf Opernkultur, Werkgenese und historische Aufführungspraxis.
Prof. Tkaczyk erforscht die Geschichte von Wissen und Wahrnehmung, insbesondere wie Schall und Akustik seit der Frühen Neuzeit wissenschaftlich, künstlerisch und technisch verstanden und genutzt wurden.
Prof. Mann erforscht die Verflechtungsgeschichte zwischen deutschsprachigen Regionen und dem indischen Subkontinent vom 17. bis 20. Jahrhundert, mit Fokus auf bislang unerschlossene Quellenbestände in deutschen Archiven.
Prof. Wendebourg erforscht die Reformationsgeschichte des 16. Jahrhunderts mit Fokus auf die Verbindungen und Unterschiede zwischen der Reformation im Heiligen Römischen Reich und auf den Britischen Inseln.
Prof. Filipponio forscht zu europäischen Kulturräumen, insbesondere zu Geschichte, Politik und Literatur Osteuropas (Republik Moldau) sowie zu Fragen von Autorschaft und Legitimation weiblichen Schreibens in der Frühen Neuzeit.
Prof. Scheuer erforscht die Literatur- und Wissensgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, mit aktuellem Schwerpunkt auf die kulturelle Bedeutung von Erzählformen, religiösen Konzepten und medialen Praktiken in vormodernen Texten.
PD Dr. Feulner erforscht die historische Sprachentwicklung baltischer Sprachen, insbesondere des Altlitauischen und Altlettischen, mit Fokus auf Registervariation und situativ-funktionale Sprachmuster in frühen schriftlichen Quellen.
Prof. Dr. Michael Menzel erforscht die Reichsgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit anhand von Urkundensammlungen und Quellenbeständen (Regesta Imperii).
Dr. Hans Jakob Meier erforscht die Kunstgeschichte der Frühen Neuzeit, insbesondere die Entwicklung der Reproduktionsgraphik im 16.–17.
Prof. Weltecke erforscht die Vielfalt und dezentralen Strukturen vormoderner Christentümer sowie deren transnationale Verflechtungen.
Dr. Hamid Taieb erforscht die Philosophiegeschichte der Intentionalität und der Sinnesqualitäten, mit aktuellem Fokus auf die Brentano-Schule und mittelalterliche Scholastik.
Prof. Tuchtenhagen erforscht die Geschichte Nordeuropas und des Ostseeraums vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, mit Schwerpunkt auf Religionsgeschichte, nationale Identitätsbildung und kulturelle Minderheiten.
Dr. Buchmann erforscht historische Inschriften aus Nordthailand vom 16. bis 18. Jahrhundert, insbesondere in der Dhamma-Schrift und in Wandmalereien des Wat Nong Bua.
Prof. Eissenhauer erforscht die Geschichte der Berliner Kunstkammer als frühneuzeitliche Wissenseinrichtung — ihre Rolle als Observatorium, Laboratorium und Kommunikationsraum für Naturwissen und Kunst.
Prof. Christian erforscht die Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit mit Fokus auf die Wiederaneignung antiker Kunstwerke und Wissensbestände in Europa vom 15. bis 17. Jahrhundert.
Prof. Wassilowsky erforscht die Geschichte der katholischen Kirche in der Frühen Neuzeit, insbesondere wie sich kirchliche Entscheidungsprozesse und Verwaltungsstrukturen vom 16. bis 18. Jahrhundert entwickelt haben.
PD Dr. Urs Urban erforscht die Verbindung von Literatur, Ökonomie und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit sowie in zeitgenössischen Narrativen Lateinamerikas.
Prof. Markschies erforscht die Geschichte und Gegenwart des christlich-jüdischen Verhältnisses in Europa, mit Schwerpunkt auf die Frühe Neuzeit und die Wirkungen reformatorischer Kirchen und Theologien auf dieses Verhältnis.
Dr. Michael Rocher erforscht die Geschichte von Strafpraktiken und Disziplinierung im Schulwesen vom 17. bis frühen 19. Jahrhundert.
Prof. Schlieben erforscht die Kulturgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit, mit aktuellem Fokus auf Wissensproduktion, Prophetie und religiöse Kritik in frühmittelalterlichen und hochmittelalterlichen Gesellschaften.