Forschende
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Prof. Lüdeling erforscht derzeit die Struktur und Variation von Sprache durch digitale Korpora und Annotation, mit Schwerpunkt auf Registervariation, Sprachkontakt und Mehrsprachigkeit.
Prof. Kammerzell erforscht die Sprache, Schriftsysteme und Verwaltungsstrukturen des Alten Ägypten, mit aktuellem Schwerpunkt auf die Analyse von Registerkompetenz (Register- und Stilvariation) in ägyptischen Texten sowie auf die Dokumentation und Interpretation von Grabinschriften und Verwaltungstexten aus der frühen ägyptischen Geschichte.
Prof. Donhauser erforscht die Entstehung und Veränderung von Sprachregistern in frühen germanischen Sprachen, insbesondere Althochdeutsch und Altschwedisch.
Prof. Güldemann dokumentiert und analysiert afrikanische Sprachen, insbesondere sogenannte Khoisan-Sprachen des südlichen Afrika und bedrohte Sprachen Zentralafrikas.
Prof. Szucsich erforscht die Grammatik und Variation slawischer Sprachen, insbesondere Russisch und Tschechisch, mit aktuellem Fokus auf Registervariation (formale vs.
Prof. Meyer erforscht derzeit die Schnittstellen zwischen Sprache, Bild und digitalen Technologien.
Prof. Wolf erforscht die langfristigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wurzeln nationaler Identität und politischer Präferenzen, mit aktuellem Fokus auf die Rolle von Propaganda, Bildung und wirtschaftlicher Integration bei der Nationalstaatsbildung im 19. Jahrhundert.
Prof. Verhoeven erforscht die grammatische Struktur und Variation von Sprachen, insbesondere indigener Sprachen wie Yukatekisches Maya und Chibcha-Sprachen.
Prof. Alexiadou erforscht die Struktur und den Erwerb von Sprache, insbesondere wie Grammatik funktioniert und wie Kinder mehrsprachig aufwachsen.
Prof. Waltereit erforscht die historische Entwicklung von Sprachstrukturen und Diskursmarkern über Jahrhunderte hinweg, mit aktuellem Fokus auf zyklische Veränderungen in Grammatik und Pragmatik.
Wolfgang Hock erforscht die Sprachgeschichte baltischer und keltischer Sprachen durch die systematische Analyse historischer Textquellen.
Prof. Klöter erforscht die Geschichte und Gegenwart der chinesischen Sprache und ihrer Varietäten (Hokkien, Hakka, Taiwanesisch) aus historischer, soziolinguistischer und ideologischer Perspektive.
PD Dr. Feulner erforscht die historische Sprachentwicklung baltischer Sprachen, insbesondere des Altlitauischen und Altlettischen, mit Fokus auf Registervariation und situativ-funktionale Sprachmuster in frühen schriftlichen Quellen.
Barbara Meisterernst erforscht die Grammatik des frühen Chinesisch, insbesondere wie Modalität (Möglichkeit, Notwendigkeit, Erlaubnis) und Aspekt (zeitliche Struktur von Handlungen) in vorklassischen und frühmittelalterlichen Texten ausgedrückt werden.
Prof. Müller erforscht die syntaktische Struktur des Deutschen und anderer Sprachen, insbesondere wie sich Syntax je nach Kontext und Register unterscheidet — also wie die gleiche Sprache in formalen versus informalen Situationen unterschiedliche grammatikalische Muster zeigt.
Dr. Buchmann erforscht historische Inschriften aus Nordthailand vom 16. bis 18. Jahrhundert, insbesondere in der Dhamma-Schrift und in Wandmalereien des Wat Nong Bua.
Prof. Bouzouita erforscht die Variation und den Wandel von Dialekten des Spanischen, insbesondere die historische Grammatikalisierung von Tempusformen und die morphosyntaktische Struktur gesprochener Varietäten.
Prof. Norde erforscht die Entstehung und Veränderung von Wortbildungsmustern (Morphologie) in germanischen Sprachen über längere Zeiträume hinweg.
PD Dr. Lars Zeige erforscht die Entstehung und Veränderung von Sprachregistern im Germanischen, insbesondere wie sich Sprache in unterschiedlichen situativen Kontexten verändert hat und verändert.
Prof. Kutscher erforscht derzeit die Registervariation und asymmetrische Kommunikation im Altägyptischen sowie die multimodale Kommunikation in historischen Sprachen.
Dr. Irslinger erforscht die grammatikalischen Strukturen zur Ausdrückung von Detransitivität (Reflexivität, Reziprozität und mediale Konstruktionen) in britannischen Sprachen, mit Schwerpunkt auf das Kymrische.
Dr. Joanna Bialek erforscht die Grammatik des Alttibetischen (7.–10.
Dina Serova erforscht die Sprachvariation und Registerentwicklung im Altägyptischen, insbesondere wie sich unterschiedliche Sprachregister in asymmetrischen Kommunikationssituationen (z.
Dr. Sophie Ledebur erforscht die Wissensgeschichte statistischer Erfassung, insbesondere die Entstehung und Funktionsweise der Dunkelziffer im 19. Jahrhundert – also jener Phänomene, die sich dem offiziellen Wissen entziehen, aber dennoch als real angenommen werden.