Forschende
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Prof. Lüdeling erforscht derzeit die Struktur und Variation von Sprache durch digitale Korpora und Annotation, mit Schwerpunkt auf Registervariation, Sprachkontakt und Mehrsprachigkeit.
Prof. Stanat erforscht die Rolle von Sprachkompetenzen bei der Bildungserfolg und sozialen Integration von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund.
Prof. Dr. Beate Lütke erforscht, wie Schülerinnen und Schüler – insbesondere mit Deutsch als Zweitsprache – akademische Sprachfähigkeiten entwickeln und wie Lehrkräfte diese Entwicklung gezielt unterstützen können.
Prof. Becker erforscht Spracherwerb, kognitive Entwicklung und Bildungschancen gehörloser und schwerhöriger Kinder, mit aktuellem Fokus auf die Förderung von Theory of Mind und emotionalem Verständnis sowie auf mehrsprachige Lernstrategien.
Prof. Knoeferle erforscht, wie Menschen Sprache in Echtzeit verstehen – insbesondere wie sie dabei Wissen über die Welt, visuelle Kontexte und soziale Signale (wie Blickrichtung oder Gesten) nutzen.
Prof. Alexiadou erforscht die Struktur und den Erwerb von Sprache, insbesondere wie Grammatik funktioniert und wie Kinder mehrsprachig aufwachsen.
Prof. Reimann erforscht derzeit Portugiesisch als Unterrichtssprache und deren didaktische Vermittlung im deutschen Bildungssystem sowie innovative Lernräume, in denen Rap als Bildungsinstrument eingesetzt wird.
Dr. Friedrich erforscht die neurobiologischen Grundlagen der frühen Gedächtnisbildung bei Säuglingen und Kleinkindern, insbesondere wie Schlaf die Konsolidierung von Erinnerungen unterstützt.
Prof. Bergmann erforscht die Vermittlung und Aneignung von Ukrainisch als Herkunftssprache im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit, insbesondere für geflüchtete Kinder in Berlin.
Dr. Katja Maquate erforscht, wie Menschen Sprache in Echtzeit verstehen, wenn soziale Kontextinformationen — etwa Formalität, Register oder emotionale Signale — mit dem Gesagten übereinstimmen oder nicht.
Prof. Villwock erforscht, wie taube und hörende Menschen zwei Sprachen gleichzeitig verarbeiten — speziell die Wechselwirkung zwischen Gebärdensprache und Schriftsprache auf neurologischer und verhaltensmäßiger Ebene.
Prof. Rathmann erforscht derzeit Gebärdensprache als vollwertiges Sprachsystem — insbesondere ihre Grammatik, ihren Erwerb und ihre Vermittlung.
Dr. Katharina Urbann erforscht die Herausforderungen beim Unterrichten von Englisch als Fremdsprache für gehörlose und schwerhörige Schüler in Deutschland.
Prof. Schneider entwickelt computergestützte Systeme zur Unterstützung von Sprachtherapie und Sprachtraining, insbesondere für Menschen mit Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen sowie für gehörlose und schwerhörige Kinder.
Dr. Sauermann erforscht, wie Sprecher in mehrsprachigen Gesellschaften zwischen verschiedenen Sprachregistern wählen und welche sozialen Bedeutungen damit verbunden sind.
Jana Eder entwickelt und betreut Lehrmaterialien für Norwegisch und führt Exkursionen durch, die kulturelle und urbane Themen (z.
Dr. Malte Belz erforscht die Phonetik und Variation des Deutschen in spontaner Rede, insbesondere wie Menschen tatsächlich sprechen — nicht wie es die Grammatik vorschreibt.
Dr. Nicole Schumacher erforscht die sprachliche Entwicklung junger Erwachsener, insbesondere wie sich spezialisiertes Vokabular und Sprachregister in der Muttersprache und in Zweitsprachen in späteren Lebensphasen ausbildet und unterscheidet.
Prof. Kos erforscht aktuell, wie Fremdsprachenunterricht in realen Klassenzimmern funktioniert — insbesondere Peer-Collaboration beim Schreiben und Sprechen, Spracherwerb in altersgemischten Klassen sowie die Ausbildung von Lehrkräften für Content and Language Integrated Learning (CLIL).
Dr. Maria Teresa Guasti erforscht den Spracherwerb von Kindern weltweit, um zu verstehen, wie Gedankenstrukturen durch Sprache in kommunizierbare Form komprimiert werden.
Dr. Sauerland erforscht, wie Kinder weltweit Sprache erwerben und wie dieser Prozess Aufschluss über die Struktur menschlichen Denkens gibt.
Denisa Lenertova arbeitet an der Schnittstelle von Sprachdidaktik und Internationaler Kooperation.
Prof. Leivada erforscht, wie sich das menschliche Gehirn und die kognitiven Fähigkeiten durch Mehrsprachigkeit verändern — insbesondere durch Messungen semantischer Ähnlichkeiten bei bilingualen Sprechern im Vergleich zu Einsprachigen.
Dr. Merino Hernández erforscht die Variation und Struktur des Spanischen unter Berücksichtigung von Register, Soziolinguistik und Pragmatik.