Forschende
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Prof. Perler erforscht grundlegende Fragen zur Natur menschlicher Fähigkeiten aus philosophischer Perspektive — insbesondere, was menschliche Fähigkeiten ausmacht und wie sie uns helfen, genuinely menschliche Aktivitäten zu verstehen.
Prof. Rosefeldt erforscht systematisch Kants Philosophie, insbesondere die Metaphysik und Meta-Metaphysik in der Transzendentalen Dialektik sowie das Konzept des transzendentalen Subjekts.
Prof. Pauen erforscht die philosophischen und wissenschaftlichen Grundlagen von Bewusstsein, mentalen Prozessen und Freiheit.
Prof. Beere erforscht die antike Philosophie mit Schwerpunkt auf Aristoteles und Platon, insbesondere deren Konzepte von Sein, Möglichkeit, Raum und Wissen.
Prof. Müller erforscht die Wissenschaftsgeschichte und Epistemologie von Licht, Farbe und optischen Phänomenen, insbesondere durch die Linse historischer Debatten zwischen Newton und Goethe sowie durch photochemische Experimente.
Prof. Bareither erforscht ethnografisch, wie digitale Technologien und Infrastrukturen in der Gegenwart Wahrheit, Authentizität und Wissen prägen — mit Fokus auf digitale Bildpraktiken in Museen und Kulturerbe-Institutionen.
Dr. Hamid Taieb erforscht die Philosophiegeschichte der Intentionalität und der Sinnesqualitäten, mit aktuellem Fokus auf die Brentano-Schule und mittelalterliche Scholastik.
Prof. Keil erforscht gegenwärtig grundlegende Fragen der praktischen Philosophie: Wie entstehen tiefe Meinungsverschiedenheiten in der Gesellschaft, und wie können Institutionen wie Universitäten verantwortungsvoll damit umgehen?
Prof. Wilberding erforscht die Philosophiegeschichte der Antike und Spätantike, insbesondere die Rolle von Frauen und das Weibliche im Neuplatonismus.
Prof. Niebergall erforscht die mathematischen und philosophischen Grundlagen von Wissen und Formalismus, insbesondere die Grenzen und Möglichkeiten formaler Systeme in der Mathematik.
Prof. Meyer forscht an grundlegenden Fragen der angewandten Ethik, insbesondere an der Frage, welche Verpflichtungen wir gegenüber zukünftigen Generationen haben und wie diese ethisch begründet werden können.
Dr. Degelmann erforscht die Entstehung und Verbreitung von Falschinformationen und alternativen Fakten in der Öffentlichkeit — ein Phänomen, das heute unter dem Begriff «Postfaktizität» diskutiert wird.
Dr. Benjamin Kiesewetter erforscht die philosophischen Grundlagen von Normativität – also die Frage, wie wir begründen, was richtig, falsch, gut oder schlecht ist.
Prof. Palm erforscht, wie Geschlecht und Geschlechtervielfalt in der quantitativen Gesundheits- und Umweltforschung systematisch berücksichtigt werden können.
Dr. Richard Moore erforscht, wie Menschen Wissen durch Kommunikation und Zeugenaussagen erwerben und bewerten — insbesondere, wie wir lernen, Informationen von anderen kritisch zu hinterfragen und Fehler in unserem Denken zu vermeiden.
Felicitas Heßelmann untersucht digitale Tools zur Aufdeckung und Untersuchung wissenschaftlichen Fehlverhaltens — etwa Plagiatsscanner oder Software zur Erkennung von Bildmanipulationen.
Annette Mehlhorn erforscht, wie indigenes Wissen und andere historisch marginalisierte Wissensformen in akademischen Kontexten behandelt und integriert werden.
Dr. Sophie Ledebur erforscht die Wissensgeschichte statistischer Erfassung, insbesondere die Entstehung und Funktionsweise der Dunkelziffer im 19. Jahrhundert – also jener Phänomene, die sich dem offiziellen Wissen entziehen, aber dennoch als real angenommen werden.
Dr. Sanchez Criado erforscht multimodale Methoden der ethnographischen Forschung und Dokumentation.
Dr. Schendzielorz erforscht die Funktionsweise und Weiterentwicklung von Peer-Review-Verfahren in der Wissenschaft – also die Prozesse, durch die wissenschaftliche Arbeiten von Fachkolleg:innen bewertet und kontrolliert werden.
Prof. Bister erforscht gegenwärtig, wie gesellschaftliche Entscheidungsprozesse — insbesondere zu Klimapolitik und psychischer Gesundheit — durch ethnographische Feldforschung und innovative Formate wie „Realfiktion" (performative Zusammenkünfte, die zukünftige Governance antizipieren) verstanden und gestaltet werden können.
Dr. Bartscherer erforscht derzeit die Reformbewegungen in der Wissenschaft selbst – insbesondere wie und von wem Veränderungen wie Open Science und Replikationspraktiken vorangetrieben werden.
Dr. Schloßberger forscht in der Erkenntnistheorie und Philosophie zu grundlegenden Fragen darüber, wie wir Wirklichkeit erfahren und verstehen — konkret: wie Widerstand und Erfahrung zur Grundlage von Erkenntnis werden, bevor diese überhaupt gerechtfertigt werden kann.
Lina Anne de Boer arbeitet in einer DFG-geförderten Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe an der Philosophiegeschichte des 19. Jahrhunderts, speziell zur Schule Brentanos und dem Problem der sekundären Qualitäten.