Forschende
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Martin Stricker leitet derzeit den Aufbau eines Datenkompetenzentrums für wissenschaftliche Hochschulsammlungen (SODa) und arbeitet an der Forschungsdateninfrastruktur NFDI4Objects.
PD Dr. Feulner erforscht die historische Sprachentwicklung baltischer Sprachen, insbesondere des Altlitauischen und Altlettischen, mit Fokus auf Registervariation und situativ-funktionale Sprachmuster in frühen schriftlichen Quellen.
Prof. Kappel erforscht die Architektur und Bauskulptur als Träger von Bedeutung und Erinnerung — insbesondere wie Gebäude, Denkmäler und räumliche Gestaltung historische Narrativen prägen und gesellschaftliche Werte vermitteln.
Prof. Bareither erforscht ethnografisch, wie digitale Technologien und Infrastrukturen in der Gegenwart Wahrheit, Authentizität und Wissen prägen — mit Fokus auf digitale Bildpraktiken in Museen und Kulturerbe-Institutionen.
PD Dr. Peter Seiler erforscht die Bildkritik und Bildkultur des europäischen Frühmittelalters (6.–9.
Dr. Yong-Mi Rauch leitet derzeit die Digitale Märchen-Handbibliothek der Grimm-Sammlung (2024–2027) und forscht parallel zur Provenienzrecherche von NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgütern in Universitätsbeständen.
Prof. Dr. Michael Menzel erforscht die Reichsgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit anhand von Urkundensammlungen und Quellenbeständen (Regesta Imperii).
Dr. Hans Jakob Meier erforscht die Kunstgeschichte der Frühen Neuzeit, insbesondere die Entwicklung der Reproduktionsgraphik im 16.–17.
Dr. Georg Schelbert erschließt und digitalisiert historische Fotografien – insbesondere Glasdias – aus kunsthistorischen und bildgeschichtlichen Sammlungen.
Prof. Diana Lange erforscht die Kulturgeschichte und Wissensproduktion zu Tibet und Ostasien, mit aktuellem Schwerpunkt auf der Kartographiegeschichte und Materialität von Karten.
Dr. Buchmann erforscht historische Inschriften aus Nordthailand vom 16. bis 18. Jahrhundert, insbesondere in der Dhamma-Schrift und in Wandmalereien des Wat Nong Bua.
Dr. Karin Aleksander arbeitet an der Digitalisierung und wissenschaftlichen Erschließung von Frauenarchiven, insbesondere des Digitalen Deutschen Frauenarchivs (DDF).
Heide Barrenechea forscht an der Schnittstelle von Kulturgeschichte, Archivwissenschaft und Museologie.
Prof. Eissenhauer erforscht die Geschichte der Berliner Kunstkammer als frühneuzeitliche Wissenseinrichtung — ihre Rolle als Observatorium, Laboratorium und Kommunikationsraum für Naturwissen und Kunst.
Dr. Marcks-Jacobs erforscht die materielle Kultur der Antike und ihre Nachwirkung in nachantiker Zeit, insbesondere wie antike Kunstwerke, Skulpturen und Bauteile in späteren Epochen wiederverwendet, umgedeutet und in neue kulturelle Kontexte eingebunden wurden.
Dr. Heike Oevermann erforscht die Umnutzung und Erhaltung historischer Industriekomplexe in europäischen Städten, insbesondere ehemaliger Textilfabriken.
Felix Sattler forscht zu Ausstellungen als Wissenspraktiken und kulturelle Artefakte, insbesondere zu Fragen von Repräsentation, Materialität und historischer Deutung.
Prof. Tyradellis forscht zur Theorie und Praxis des interdisziplinären Kuratierens — also wie Ausstellungen gestaltet, konzipiert und vermittelt werden.
Christian Möckel erforscht das Werk und die Nachlässe des Philosophen Ernst Cassirer, insbesondere dessen im Exil (1933–1945) entstandene Manuskripte und Texte.
Dr. Moritz Kiderlen erforscht die politischen und wirtschaftlichen Verflechtungen des antiken Griechenlands (ca. 1200–700 v.
Dr. Evi Heinz forscht zur Literaturgeschichte und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, mit aktuellem Fokus auf die Zirkulation von Literatur in internationalen Editionen und deren Leserschaft.
Dr. Sattelmacher erforscht die Geschichte wissenschaftlicher Filme und deren Archivierung, insbesondere die umfangreiche Sammlung des früheren Instituts für den Wissenschaftlichen Film (IWF).
Dr. Henrike Simon erforscht den Schutz und die Erhaltung von Kulturgut angesichts wachsender Bedrohungen durch Konflikte, Naturkatastrophen und Vernachlässigung.
Prof. Schetter erforscht, wie lokale Wissensbestände und regionale Perspektiven in einer zunehmend digitalisierten Welt bewahrt, dokumentiert und für überregionale Zusammenhänge nutzbar gemacht werden können.