Forschende
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Prof. Caruso erforscht die Geschichte von Bildung und Schule in transnationaler und postkolonialer Perspektive, mit aktuellem Fokus auf die Zirkulation pädagogischen Wissens zwischen Europa, Kolonialindien und Lateinamerika im 19. und 20. Jahrhundert.
Wolfgang Schäffner erforscht die Kulturgeschichte des Wissens und die Rolle von Gestaltung und Material in wissenschaftlichen Prozessen.
Prof. Vedder erforscht gegenwärtig die Verschränkung von Literatur, materieller Kultur und Archivpraxis — insbesondere wie literarische Texte Sammlungen, Kataloge, Museen und historische Objekte darstellen und verhandeln.
Christian Kassung erforscht die Kulturgeschichte von Technik, Medien und Wissen vom 19. Jahrhundert bis heute.
Prof. Hengge erforscht bakterielle Biofilme als Modellsystem für aktive Materie, mit aktuellem Fokus auf die Architektur und mechanischen Eigenschaften der extrazellulären Matrix sowie auf Signalmoleküle wie c-di-GMP, die die Biofilmbildung steuern.
Dr. Gabriele Jähnert erforscht die Geschichte und Gegenwart von Geschlechterforschung und feministischen Widerstandspraxen, mit aktuellem Fokus auf die Entwicklung der Gender Studies in Europa und die Analyse feministischer Visionen vor und nach 1989.
Prof. Stephan erforscht gegenwärtig die transnationalen Mobilitäts- und Verflechtungsprozesse von Menschen, Waren und Ideen zwischen Zentralasien, dem Kaukasus, Russland, China und den Golfstaaten.
Prof. Niewöhner erforscht gegenwärtig, wie Menschen in städtischen Räumen mit psychischen Erkrankungen, Wassermangel oder neuen Ernährungsformen leben und welche sozialen Ungleichheiten dabei entstehen — durch ethnografische Feldforschung, die Alltagserfahrungen, materielle Bedingungen und institutionelle Praktiken zusammendenkt.
Prof. te Heesen erforscht die Geschichte der Wissenschaft durch die Methode der Oral History — sie führt systematisch Interviews mit Wissenschaftlern durch und analysiert diese als historische Quellen.
Prof. Tkaczyk erforscht die Geschichte von Wissen und Wahrnehmung, insbesondere wie Schall und Akustik seit der Frühen Neuzeit wissenschaftlich, künstlerisch und technisch verstanden und genutzt wurden.
Prof. Blümle erforscht die Geschichte und Theorie der Form in der Kunstgeschichte, mit Schwerpunkt auf Formanalyse von Bildern, ihre historischen Kontexte und kunsttheoretische Dimensionen.
Prof. Farías erforscht gegenwärtig, wie physische und infrastrukturelle Phänomene städtische Klimapolitik und Stadtentwicklung prägen.
Prof. Kappel erforscht die Architektur und Bauskulptur als Träger von Bedeutung und Erinnerung — insbesondere wie Gebäude, Denkmäler und räumliche Gestaltung historische Narrativen prägen und gesellschaftliche Werte vermitteln.
PD Dr. Peter Seiler erforscht die Bildkritik und Bildkultur des europäischen Frühmittelalters (6.–9.
Dr. Hans Jakob Meier erforscht die Kunstgeschichte der Frühen Neuzeit, insbesondere die Entwicklung der Reproduktionsgraphik im 16.–17.
Prof. Diana Lange erforscht die Kulturgeschichte und Wissensproduktion zu Tibet und Ostasien, mit aktuellem Schwerpunkt auf der Kartographiegeschichte und Materialität von Karten.
Dr. Gretchen Bakke erforscht den soziokulturellen Wandel im Übergang von einer fossilbrennstoffgestützten zu einer postfossilen Gesellschaft.
PD Dr. Waligorska-Huhle erforscht die Nachgeschichte von Raub und Enteignung während des Holocaust, insbesondere das Schicksal geplünderter persönlicher Gegenstände von Jüdinnen und Juden und deren Bedeutung für Erinnerungsprozesse.
Dr. Marcks-Jacobs erforscht die materielle Kultur der Antike und ihre Nachwirkung in nachantiker Zeit, insbesondere wie antike Kunstwerke, Skulpturen und Bauteile in späteren Epochen wiederverwendet, umgedeutet und in neue kulturelle Kontexte eingebunden wurden.
Felix Sattler forscht zu Ausstellungen als Wissenspraktiken und kulturelle Artefakte, insbesondere zu Fragen von Repräsentation, Materialität und historischer Deutung.
Prof. Müller erforscht die visuelle Kultur des Mittelalters aus kulturgeschichtlicher Perspektive, mit aktuellem Fokus auf materielle und technische Analyse mittelalterlicher Wandmalereien sowie auf päpstliche Konzepte von Bildkultur, Objektgestaltung und Ornamentik (600–900).
Prof. Palm erforscht, wie Geschlecht und Geschlechtervielfalt in der quantitativen Gesundheits- und Umweltforschung systematisch berücksichtigt werden können.
Prof. Mareis erforscht die historischen, theoretischen und methodologischen Grundlagen von Design als Wissenskultur und untersucht, wie Design und Wissenschaft als dynamische, sich gegenseitig beeinflussende Felder miteinander interagieren.
Dr. Henning Füller erforscht die Verflechtung von Raum, Gesundheit und urbaner Governance – insbesondere wie städtische Infrastrukturen, Planungsentscheidungen und Überwachungstechnologien Gesundheit prägen und politisch wirken.