Forschende
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Andreas Eckert erforscht die Geschichte von Arbeit in Afrika seit 1945 mit Fokus auf formale, informelle und prekäre Beschäftigungsverhältnisse.
Prof. Caruso erforscht die Geschichte von Bildung und Schule in transnationaler und postkolonialer Perspektive, mit aktuellem Fokus auf die Zirkulation pädagogischen Wissens zwischen Europa, Kolonialindien und Lateinamerika im 19. und 20. Jahrhundert.
Prof. Bojadzijev erforscht gegenwärtig die politischen, sozialen und technologischen Bedingungen von Migration, Ablehnung und Solidarität in Europa.
Prof. Helbrecht erforscht gegenwärtig, wie urbane und ländliche Räume durch die Perspektiven von Bewohnerinnen und Bewohnern – insbesondere im Kontext von Alter, Diversität und Unsicherheit – gestaltet und erlebt werden.
Christian Kassung erforscht die Kulturgeschichte von Technik, Medien und Wissen vom 19. Jahrhundert bis heute.
Prof. Feldtkeller erforscht die Geschichte von protestantischer Mission als Prozess der transkulturellen Wissenserzeugung und -vermittlung, insbesondere im Kontext von Globalisierung und kolonialen Strukturen.
Prof. Gehrmann erforscht afrikanische Literaturen, Kulturen und ihre globalen Verflechtungen mit Fokus auf zeitgenössische Schreibweisen, Repräsentationen und Diskurse.
Prof. Dann erforscht die Verfassungsstrukturen und Rechtskulturen außereuropäischer Länder sowie deren historische Verflechtungen mit kolonialen Machtverhältnissen.
Prof. Yurdakul erforscht derzeit, wie Migration, Zugehörigkeit und gesellschaftliche Grenzen in Europa und Kanada entstehen und wirken – mit Fokus auf Geschlecht, Körper und Repräsentation.
Prof. Schneider erforscht gegenwärtig, wie Menschen in räumlicher und sozialer Nähe zusammenleben — mit Fokus auf Architektur, Wohnen und urbane Nachbarschaft in Südasien und darüber hinaus.
Dr. Gabriele Jähnert erforscht die Geschichte und Gegenwart von Geschlechterforschung und feministischen Widerstandspraxen, mit aktuellem Fokus auf die Entwicklung der Gender Studies in Europa und die Analyse feministischer Visionen vor und nach 1989.
Prof. Gräb erforscht die Rolle religiöser Gemeinschaften — insbesondere afrikanischer unabhängiger und pfingstkirchlicher Bewegungen — als Akteure der nachhaltigen Entwicklung und sozialen Transformation.
Sharon Macdonald erforscht, wie Museen und Kulturerbe-Institutionen mit gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart umgehen – insbesondere mit Fragen von Dekolonialisierung, Populismus, Migration und Diversität.
Prof. Rehbein erforscht Mobilisierungsprozesse und Organisationsstrukturen von schiitischen Widerstandsbewegungen in Nahost und Zentralasien, insbesondere deren Rekrutierungsmechanismen und religiöse Legitimation im transnationalen Kontext.
Prof. Mann erforscht die Verflechtungsgeschichte zwischen deutschsprachigen Regionen und dem indischen Subkontinent vom 17. bis 20. Jahrhundert, mit Fokus auf bislang unerschlossene Quellenbestände in deutschen Archiven.
Prof. Römhild erforscht gegenwärtig Migration, Grenzen und urbane Gesellschaft aus einer postmigrantischen und postkolonialen Perspektive.
Prof. Klöter erforscht die Geschichte und Gegenwart der chinesischen Sprache und ihrer Varietäten (Hokkien, Hakka, Taiwanesisch) aus historischer, soziolinguistischer und ideologischer Perspektive.
Prof. Dr. Eva Ehninger erforscht die Geschichte und Theorie der Fotografie sowie transregionale Prozesse der künstlerischen Aneignung und Transformation vom späten 18. Jahrhundert bis heute.
Prof. Därmann erforscht die Ideengeschichte und Kulturgeschichte von Ökonomie, Macht und sozialen Ordnungen — aktuell mit Fokus auf die Genealogie ökonomischen Denkens von der Antike bis zur Gegenwart sowie auf postkoloniale und antirassistische Gegengeschichtsschreibung.
Prof. Stedman erforscht die Kulturgeschichte Europas vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, mit aktuellem Schwerpunkt auf die Verflechtung von Literatur, Politik und Gesellschaft in Großbritannien und Europa nach dem Ersten Weltkrieg sowie in der zeitgenössischen Krise (Austerität, Brexit).
Matthias Harbeck leitet den Fachinformationsdienst Sozial- und Kulturanthropologie und konzentriert sich darauf, ethnologische Forschungsliteratur und -daten für die nationale Forschungscommunity digital verfügbar und recherchierbar zu machen.
Prof. Haschemi Yekani erforscht derzeit, wie visuelle Wahrnehmung und Darstellung soziale Kategorien wie Geschlecht, Rasse und andere Differenzmerkale prägen — mit Fokus auf die Frage, wie Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit in Medien, Kunst und Alltagskultur funktionieren.
Prof. Jeßberger erforscht die strafrechtliche Verfolgung von Völkerrechtsverbrechen, insbesondere deren nationale Umsetzung und die Rolle von Staaten im internationalen Strafjustizsystem.
Prof. Lecocq erforscht die Geschichte Indiens und seiner Verflechtungen mit Deutschland vom frühen 18. bis späten 20. Jahrhundert, insbesondere durch die Analyse von Archivbeständen.