Forschende
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Prof. Baberowski erforscht die politische Geschichte der Sowjetunion und des Zarenreichs mit Fokus auf Herrschaftspraktiken, Gewalt und gesellschaftliche Stabilisierung.
Andreas Eckert erforscht die Geschichte von Arbeit in Afrika seit 1945 mit Fokus auf formale, informelle und prekäre Beschäftigungsverhältnisse.
Prof. Nützenadel erforscht die Geschichte wirtschaftlichen Handelns und der Erwartungsbildung vom 17. bis 21. Jahrhundert.
Prof. Caruso erforscht die Geschichte von Bildung und Schule in transnationaler und postkolonialer Perspektive, mit aktuellem Fokus auf die Zirkulation pädagogischen Wissens zwischen Europa, Kolonialindien und Lateinamerika im 19. und 20. Jahrhundert.
Prof. Wildt erforscht die Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts mit Fokus auf Diktaturen und illiberale Regime, insbesondere deren Gesellschaftsstrukturen und Machtverhältnisse.
Prof. Grandits erforscht die Geschichte des sozialistischen Jugoslawiens und des westlichen Balkans im 20. Jahrhundert, mit aktuellem Fokus auf die Verflechtung gesellschaftlicher, politischer und kultureller Dynamiken in dieser Region.
Prof. Metzler erforscht die europäische Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts mit Fokus auf Governance, politische Entscheidungskulturen und transnationale Verflechtungen.
Prof. Meireis erforscht derzeit die Rolle von Religion in gesellschaftlichen Transformationsprozessen sowie ethische Fragen zu Gerechtigkeit, Frieden und urbaner Gerechtigkeit.
Prof. Schneider erforscht gegenwärtig, wie Menschen in räumlicher und sozialer Nähe zusammenleben — mit Fokus auf Architektur, Wohnen und urbane Nachbarschaft in Südasien und darüber hinaus.
Prof. Dr. Beate Lütke erforscht, wie Schülerinnen und Schüler – insbesondere mit Deutsch als Zweitsprache – akademische Sprachfähigkeiten entwickeln und wie Lehrkräfte diese Entwicklung gezielt unterstützen können.
Prof. Dr. Eva-Maria Auch erforscht Konflikte im Südkaukasus mit Fokus auf die Rolle von Narrativen — insbesondere wie Opfer- und Tätererzählungen Konflikte prägen und perpetuieren.
Sharon Macdonald erforscht, wie Museen und Kulturerbe-Institutionen mit gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart umgehen – insbesondere mit Fragen von Dekolonialisierung, Populismus, Migration und Diversität.
Prof. te Heesen erforscht die Geschichte der Wissenschaft durch die Methode der Oral History — sie führt systematisch Interviews mit Wissenschaftlern durch und analysiert diese als historische Quellen.
Prof. Aschmann erforscht Kulturgeschichte und Emotionsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, mit aktuellem Fokus auf die Verflechtung von Kultur, Politik und Gewalt in historischen Entscheidungsprozessen.
Prof. Breidbach forscht zur Mehrsprachigkeit und Sprachdidaktik in schulischen und Lehrerausbildungskontexten, mit aktuellem Fokus auf die Verbindung von Familiensprachenpolitik und schulischen Sprachenkonzepten sowie auf die professionelle Entwicklung von Sprachlehrkräften.
Prof. von Schnurbein erforscht kulturelle und gesellschaftliche Phänomene in Nordeuropa und dem Ostseeraum, mit Schwerpunkt auf literarische Darstellungen von Alterität (Fremdheit und Andersheit) in skandinavischen Literaturen seit 1800 sowie auf kulturelle Unterschiede in Wohlfahrtsstaaten.
Prof. Mendling erforscht aktuell, wie Prozessanalyse-Werkzeuge (insbesondere Process Mining) in der Praxis wirken und wie ihre Ergebnisse richtig interpretiert werden.
Prof. Sabrow erforscht die Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts mit Fokus auf Gedächtniskultur und Digitalisierung von historischen Quellen.
Prof. Stockinger erforscht gegenwärtig, wie populäre Erzählformen — insbesondere Fernsehserien, Liebeshefte und literarische Werke — gesellschaftliche Vorstellungen vom guten Leben, von Medizin, Generativität und Liebe vermitteln und prägen.
Prof. Kämper-van den Boogaart erforscht die Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere wie akademische Netzwerke und Wissenstransfer in den Geistes- und Kulturwissenschaften während des Nationalsozialismus funktionierten — mit Fokus auf Philosophie und Philologie.
Prof. Kaiser forscht zur Rolle von Gerichten und Richternetzwerken in der Verteidigung der konstitutionellen Demokratie in Europa — ein aktuelles Projekt, das internationale Richter zusammenbringt, um Krisenphänomene zu analysieren.
Dr. Küssner erforscht, wie Musik auf psychologischer und sozialer Ebene wirkt – insbesondere ihre Rolle bei der Emotionsregulation, bei der Bekämpfung von Einsamkeit und bei der Gestaltung religiöser Erfahrungen.
Prof. Mattusch erforscht die Republik Moldau in ihrer historischen, politischen und literarischen Dimension.
Dr. Caglar erforscht die Herausforderungen für liberale Demokratien und die Infragestellung liberaler Grundprinzipien in der Gegenwart.