Forschende
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Prof. Brinkmann erforscht derzeit die pädagogischen Grundlagen von Aufmerksamkeit, Verkörperung und Zeigen im Unterricht aus phänomenologischer Perspektive.
Prof. Huyskens-Keil erforscht derzeit die Wertschöpfungsketten afrikanischer Gemüsesorten (insbesondere Amaranth und African Nightshade) mit Fokus auf Lebensmittelsicherheit, Postharvest-Verluste und Qualitätserhaltung entlang der gesamten Lieferkette von Kleinbauern bis zum Einzelhandel in Ostafrika.
Prof. Bareither erforscht ethnografisch, wie digitale Technologien und Infrastrukturen in der Gegenwart Wahrheit, Authentizität und Wissen prägen — mit Fokus auf digitale Bildpraktiken in Museen und Kulturerbe-Institutionen.
Dr. Timothy Moss erforscht die Wechselwirkung zwischen Energieinfrastrukturen und urbanen Konflikten in politisch geteilten Städten sowie die Rolle von Wissensmanagement in Smart-City-Experimenten.
Prof. Bagoly-Simo erforscht derzeit, wie geografisches Denken und Kartenkompetenz in Schulen weltweit vermittelt werden — mit Fokus auf Lehrpläne, Lehrkräfteausbildung und Lernprozesse von Schüler:innen.
Dr. Matteo Roggero erforscht, wie Städte und Regionen sich an den Klimawandel anpassen und Emissionen reduzieren — dabei liegt sein aktueller Fokus auf den institutionellen und sozialen Faktoren, die erfolgreiche Klimamaßnahmen ermöglichen oder behindern.
Prof. Sasse erforscht die Krisen liberaler Demokratien unter Druck — insbesondere wie autoritäre Staaten und nichtstaatliche Akteure liberale Werte angreifen und wie Gesellschaften innerhalb liberaler Ordnungen selbst diese Grundlagen in Frage stellen.
Dr. Jane Weiß erforscht Rassismus und Diskriminierung im Bildungssystem mit aktuellem Schwerpunkt auf Antiziganismus – also die strukturelle und historische Benachteiligung von Sinti* und Rom*nja in Schulen und Bildungsinstitutionen.
Prof. Jennessen erforscht die sexuelle Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen in Wohneinrichtungen der Eingliederungshilfe — ein Thema, das in der Praxis massiv durch paternalistische Strukturen, fehlende Fachkompetenz und gesellschaftliche Barrieren behindert wird.
Prof. Dr. Sabine Reh erforscht derzeit, wie Narrative über Kindheit und Bildung in der DDR entstehen und weitergegeben werden — insbesondere durch Gespräche zwischen heutigen Grundschüler*innen und älteren Menschen aus dem geteilten Deutschland.
Dr. Felix Römer erforscht die Geschichte wirtschaftlicher Ungleichheit im 20. und 21. Jahrhundert, insbesondere wie Wissen über Ungleichheit in Westeuropa entstanden ist und wie gesellschaftliche Akteure damit umgegangen sind.
Dr. Scholze-Irrlitz erforscht die Wissenschaftsgeschichte der Ethnologie in der DDR und untersucht dabei systematisch, wie wissenschaftliche Forschung unter den Bedingungen eines sozialistischen Staates geprägt wurde — durch zentrale Planung, akademische Traditionen und internationale Verflechtungen.
PD Dr. Waligorska-Huhle erforscht die Nachgeschichte von Raub und Enteignung während des Holocaust, insbesondere das Schicksal geplünderter persönlicher Gegenstände von Jüdinnen und Juden und deren Bedeutung für Erinnerungsprozesse.
Prof. Zender erforscht, wie digitale Technologien in Schulen und Hochschulen sinnvoll eingesetzt werden können — mit Fokus auf zwei Bereiche: Erstens untersucht er, wie Teams beim Programmieren und in der Softwareentwicklung durch adaptive Lernunterstützung und Learning Analytics besser zusammenarbeiten können.
Dr. Heike Oevermann erforscht die Umnutzung und Erhaltung historischer Industriekomplexe in europäischen Städten, insbesondere ehemaliger Textilfabriken.
Prof. Nielsen erforscht derzeit, wie Landnutzungs- und Nachhaltigkeitstransformationen in der Praxis funktionieren — insbesondere in Kleinbauern-Systemen des Globalen Südens (Pakistan, Burkina Faso, Kolumbien, Amazonas).
Dr. Lumnije Jusufi erforscht Sprachkontakt und Kulturtransfer in der albanischsprachigen Region des Westbalkans, insbesondere zwischen Albanisch und Slawischen Sprachen sowie zwischen Deutsch und Albanisch.
PD Dr. Natalia Gagarina erforscht, wie mehrsprachige Jugendliche Sprache in Echtzeit verarbeiten – insbesondere wie sie mit unangemessenen Wortformen oder grammatikalischen Fehlern umgehen.
Dr. Katharina Urbann erforscht die Herausforderungen beim Unterrichten von Englisch als Fremdsprache für gehörlose und schwerhörige Schüler in Deutschland.
Simon Schmiederer leitet derzeit zwei DFG-geförderte Fachinformationsdienste: einen für Geschlechterforschung (seit 2025) und einen für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung (seit 2024).
Prof. Kortenkamp erforscht die Qualität von Mathematikunterricht und Lehrerfortbildung, mit aktuellem Fokus auf die Gestaltung von Lernmaterialien und Fortbildungsprogrammen, die Lehrkräfte effektiv nutzen und adaptieren können.
Prof. Schwanewedel erforscht, wie angehende Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst durch gezieltes Feedback ihre Fähigkeit verbessern, externe Repräsentationen (wie Diagramme, Modelle, Visualisierungen) im naturwissenschaftlichen Unterricht effektiv einzusetzen.
Marie-Luise Frost erforscht die Rolle religiöser Gemeinschaften als Akteure der nachhaltigen Entwicklung und untersucht dabei die Schnittstelle zwischen kosmologischen Weltbildern und lokalen Gemeinschaftspraktiken.
Dr. Violeta Trkulja erforscht, wie Geflüchtete und Migrant:innen in Deutschland bei der Jobsuche, Ausbildung oder Weiterbildung das Internet nutzen und welche digitalen Fähigkeiten sie dabei einsetzen.